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Samstag, 2003-09-13

Williamson gegen Wiggins

Interessanter Schwergewichtskampf in Uncasville, USA

Im Mohegan Sun Casino im amerikanischen Uncasville, Bundesstaat Connecticut, treffen am heutigen Freitagabend im Schwergewicht in einem für beide Kontrahenten sehr bedeutenden Kampf der Amerikaner DaVarryl Williamson und sein Landsmann Robert Wiggins aufeinander. Der Sieger dieser Kampfpaarung dürfte in den Ranglisten der führenden Weltverbände einige Plätze nach oben rutschen und zukünftig mit einem Auge auf einen Titelfight schauen.
Der 34-jährige Williamson zeigte sich mit seiner Vorbereitung im Vorfeld des Kampfes sehr zufrieden. "Ich fühle mich wunderbar. Ich trainierte sechs Wochen lang und hatte ein sehr gutes Camp", äußerte sich der in Washington geborene Boxprofi. Auch für den Fall eines erneuten Erfolges hat der Schützling von Trainer George Durbin schon Pläne. "Ich würde gerne gegen Michael Moorer boxen. Das ist der Kampf, den ich wirklich will", war aus seinem Munde zu hören.
In seinen bisherigen 18 Profikämpfen erreichte DaVarryl "Touch of Sleep" Williamson 17 Siege. Seine einzige Niederlage musste der Schwergewichtler am 10. Juni 2000 in seinem vierten Profikampf gegen Willie Chapman aus den USA hinnehmen, dem er durch technischen K.o. in der vierten Runde unterlag. Danach blieb der Boxprofi allerdings 14-mal in Folge ungeschlagen. Zuletzt bezwang er im Juni letzten Jahres die ehemalige amerikanische Schwergewichtshoffnung Corey "T-Rex" Sanders durch technischen K.o. in Runde fünf.
Sein Kontrahent Robert Wiggins rechnet sich für den Fight trotz geringerer Reichweite ebenfalls gute Chancen aus. "Er hat eine sehr schöne Rechte. Jeder Kampf ist ein anderer Kampf. Es gibt unterschiedliche Stile für unterschiedliche Fighter. Wenn ich bis zum Ende durchhalte und meine Treffer bringe, werde ich Boden gutmachen", beschrieb Wiggins seine voraussichtliche Taktik. Die sei auch schon gegen den damals aufstrebenden Erik Kirkland richtig gewesen, dem er im Dezember des Jahres 2001 seine erste vorzeitige Niederlage in der zehnten Runde beibrachte.
Der 34-Jährige, der bisher 17 Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage in 19 Profikämpfen erreichte, sieht das Aufeinandertreffen als eine große Chance. Deshalb hat er sich für das Ringgefecht auch einiges vorgenommen. "Ich habe gelernt, dass ich mehr Druck auf die Gegner ausüben muss", sagte der Schwergewichtler zu seinen Vorsätzen. Dieses soll auch das richtige Rezept gegen DaVarryl Williamson am Freitagabend sein. Und mit einem weiteren Erfolg dürfte Wiggins sich erst einmal einen Namen in der amerikanischen Schwergewichtsszene machen.