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Freitag, 2006-02-24

Williams vs. Skelton

Das Inselduell im Schwergewicht


Matt Skelton und Danny Williams
Danny Williams (32) und Matt Skelton (39), Commonwealth-Meister und Britischer Meister, wollen am 25. Februar 2006 den besten Schwergewichtler des Vereinigten Königreiches unter sich ausmachen.
Danny Williams´ Trainer, der frühere Weltmeister im Federgewicht, Jim McDonnell, sieht seinen Schützling als Favoriten des Duells. "Wir werden den Danny sehen, der vor 18 Monaten Mike Tyson zerquetschte."
Williams´ Gegner, der bereits 39 Jahre alte Matt Skelton, ist erst seit 2002 Profi und absolvierte 18 Kämpfe, die er allesamt gewann. Für internationale Aufmerksamkeit sorgte Skeltons Bilanz von 17 Knockout-Siegen, darunter auch gegen den amtierenden EU-Champion, Michael Sprott, und den Australier Bob Mirovic.

EU-Champion Michael Sprott, Bob Mirovic (1,96m) gegen Nikolai Valuev (2,13m)
Trainer McDonnel glaubt, dass Williams (1,87 m) den vier Zentimeter größeren Skelton aufgrund seiner Ring-Erfahrung schlagen kann. Der "Brixton"-Bomber, Danny Williams, hat Skelton 20 Profifights voraus und kämpfte bereits gegen Vitali Klitschko und Sinan Samil Sam um die Welt- und Europameisterschaft im Schwergewicht. "Danny ist so motiviert, dass ich ihn einige Tage aus dem Training nehmen musste. Er verlor zuviel Gewicht. Vor seinen letzten Sieg gegen Audley Harrison hat er kaum trainiert. Nur seine mentale Überlegenheit verhalf ihm im Dezember 2005 zum Sieg. Am 25. Februar wird Skelton gegen den austrainierten Danny keine Chance haben. Seinen Reichweitenvorteil kann Skelton vergessen", ist sich McDonnell sicher.
Mit einem Sieg wollen sich die Schwergewichte, Williams (WBO 12) und Skelton (WBO 11), für einem WM-Kampf gegen den WBO-Weltmeister Lamon Brewster empfehlen. Trainer McDonnell und Boxer Williams haben aber auch einen Kampf gegen den Weltmeister der WBA, Nikolai Valuev, im Auge. Da Williams bei der Wold Boxing Association keinen Platz unter den Top 15 einnimmt, bleibt der Kampf gegen den Russischen Riesen vorerst noch ein Traum.

WBA-Weltmeister Nikolai Valuev, Williams-Trainer Jim McDonnel