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Mittwoch, 2003-06-25

"Welt will Lewis-Tyson!"

Der Präsident des WBC glaubt, dass die Welt den Kampf zwischen Lewis und Tyson sehen möchte

In einem Interview mit "Fightnews" sprach der Präsident des Box-Weltverbandes WBC, in dem Lennox Lewis der Weltmeister im Schwergewicht ist, über den Megakampf Lewis gegen Tyson und die Lage im Boxsport allgemein. Zum großen Event am 8. Juni in Memphis sagte der 71-Jährige: "Der Weltverband WBC entschied sich bei zwei Versammlungen dafür, dass Tyson als der offizielle Herausforderer benannt wird. Die Welt möchte diesen Kampf sehen, und unsere Bestimmung ist es, darauf zu antworten."
In den Vorhersagen, wie eines der größten Boxevents der letzten Jahre wohl ausgehen wird, gab sich Sulaiman bedeckt: "Die ersten Runden werden die schwierigsten sein. Tyson ist kein Boxer, der nach den Punkten schielt, daher muss Lewis am Anfang stark sein. Wenn einer von den beiden schnell gewinnen sollte, könnten beide danach mit dem Boxsport aufhören. Lennox möchte Unsterblichkeit beweisen, und niemandem die Gelegenheit bieten zu sagen, dass er Tyson nicht bezwungen hat. Andererseits wird es zweifelsohne einen Rückkampf geben."
Der WBC-Präsident war im Januar mitten im Getümmel, als das Handgemenge anlässlich der Pressekonferenz zur Bekanntgabe des Kampfes zwischen Lewis und Tyson seinen Höhepunkt erreichte und er zwischen drin stand. "Ich wurde erwischt und auf einen Tisch geworfen. Es gab einen großen Schlag und ich war ausgeknocked. Das nächste, an das ich mich erinnern kann, war, dass ich weiter auf dem Podium war. Tyson kam zu mir und ich sagte ihm, dass er sich nicht weiter darum kümmern sollte, er jedoch begann mich anzuklagen und sagte, dass ich doch nicht auf seiner Seite stünde, und er sagte mir noch andere Schimpfwörter. Ich erklärte ihm, dass er nur sich selbst damit schadet", so Sulaiman.
Über den momentanen Status Quo im Boxsport vermochte der Präsident des WBC nur soviel zu sagen: "Es ist die Zeit gekommen, uns weiterzuentwickeln. Wir müssen uns an die Politiker wenden, die die Vertreter der Boxer sind. Denn ohne Boxer gibt es keinen Boxsport, und diese können nicht weiter wie Dinge verhandelt werden. Die WBC ist es satt, dass Boxer ausgebeutet werden." Im weiteren Verlauf des Gesprächs sagte Sulaiman, dass man vehementer auf ethische Regeln eingehen müsse und dass es nicht richtig sei, dass die Promoter und Manger das selbe oder mehr Verdienst erzielten, als die Boxer. Prozentuell sollten die Boxer besser beteiligt werden.