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Montag, 2003-03-10

Weiter Klitschko-Hickhack

Der erfolgreiche Schwergewichtler bangt weiter um einen Kampf gegen Lennox Lewis

Immer noch herrscht keine Klarheit darüber, ob der WBC-Weltranglistenerste im Schwergewicht, Vitali Klitschko, bald auf den Champion des World Boxing Councils im Schwergewicht, Lennox Lewis, treffen wird. Ebenfalls ist unklar, ob er überhaupt der rechtmäßige Pflichtherausforderer des 37-jährigen Briten ist.
Der Anwalt von Lennox Lewis, Judd Burstein, hatte in den letzten Tagen verbreitet, der Schützling von Trainer Fritz Sdunek müsse erst einen Ausscheidungskampf gegen den Weltranglistenzweiten bestreiten, damit er zum Pflichtherausforderer von Lennox Lewis werden würde. Derzeit wäre das der 40-jährige Amerikaner Evander Holyfield. Dieses soll angeblich der WBC-Vorstand in der vergangenen Woche nach Worten des Anwalts beschlossen haben.
Der Rechtsbeistand des Engländers erklärte weiter, dass versäumt wurde, die Regeln zu befolgen. Das World Boxing Council wurde nach seinen Angaben nicht gebeten, den 31-jährigen Schwergewichtler Vitali Klitschko offiziell als Herausforderer anzuerkennen.
Dies wollte man in Hamburg beim Management des Ukrainers nicht so auf sich sitzen lassen. Heute ließ man die Presse wissen, dass der Weltverband bereits im Dezember 2002 auf seiner Tagung in Tokio mit der erforderlichen Stimmenmehrheit beschlossen habe, dass der Schwergewichtler Vitali Klitschko der rechtmäßige Herausforderer für Lennox Lewis sei.
"Wir sind völlig verwundert über das, was Lennox Lewis’ Anwalt am Wochenende in den USA verbreitet hat", sagte Promoter Klaus-Peter Kohl. "Das ist Nonsens, ein solches Procedere gibt es nicht. Wir haben die Bestätigung des WBC schriftlich. Außerdem haben wir einen Vertrag mit Herrn Lewis für einen Termin am 12. oder 19. April in den USA", erklärte der Promoter.