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Freitag, 2003-12-12

WBU-Gürtel für Magee

Ehemaliger Urkal-Gegner gewinnt WBU-WM

Der 32-jährige Eamonn Magee ist neuer Weltmeister im Weltergewicht beim recht unbedeutenden Weltverband WBU (World Boxing Union). Er bezwang am vergangenen Samstag in Cardiff, Wales, seinen Konkurrenten Jimmy Vincent aus England im Aufeinandertreffen um den vakanten WM-Gürtel einstimmig nach Punkten.
Aus einer sicheren Defensive heraus kam der nordirische Rechtsausleger in dem Ringgefecht immer wieder zu klaren Treffern. Häufig agierte er dabei mit Aufwärtshaken und sehr schnellen Händen. Sein Kontrahent hingegen wirkte mit zunehmender Kampfdauer immer frustrierter, da seine Angriffe meist nicht die erhoffte Wirkung hinterließen.
Am Ende hatten die Wertungsrichter Magee mit 116:112, 116:112 und 119:109 als Sieger gesehen. "Ich war froh, meine boxerischen Fähigkeiten nutzen zu können. Am Ende des Kampfes wurde es immer einfacher", erklärte der in Belfast, Nordirland, lebende Athlet nach dem Fight.
Damit baute der neue WBU-Champion seine Profikampfbilanz auf 25 Siege und vier Niederlagen aus. Im Fight zuvor hatte sich Magee im Juni in Magdeburg noch dem von Ulli Wegner trainierten Oktay Urkal im Kampf um die Europameisterschaft im Halb-Weltergewicht geschlagen geben müssen. Der Berliner wird am 10. Januar um die WBA-Weltmeisterschaft gegen Vivian Harris boxen.