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Mittwoch, 2002-12-04

WBC-Versammlung in Tokio

Die 40. Jahresversammlung des Weltverbandes WBC steht unter keinem guten Stern

Seit Montag findet in Japan die 40. Jahres-Versammlung des Weltverbandes WBC (World Boxing Council) in Tokio statt. Dabei steht die Veranstaltung in Japan im Schatten der möglichen Zahlung von 31 Millionen US-Dollar an Graciano Rocchigiani aus Berlin. Das WBC wurde im September von einem New Yorker Gericht zur Zahlung der Strafe verurteilt, weil der Verband im Jahre 1998 "Rocky" den WM-Titel ohne rechtliche Grundlage aberkannt hatte.

Der Präsident des WBC, José Sulaiman, hatte bislang erklärt, dass die Zahlung einer solchen Summe an Rocchigiani aufgrund der katastrophalen Finanzlage nicht möglich sei. Der Verband hat Berufung gegen das Urteil eingelegt. Ein Beschluss des US-Gerichtes soll innerhalb der nächsten Monate erfolgen.
Sollte der Richter bei seiner Entscheidung bleiben, könnte der Halbschwergewichtsboxer aus Berlin die Sanktionierungsgebühren der WBC-Kämpfe in den USA pfänden. Ein erster großer Zahltag wäre dann für Rocchigiani möglicherweise der 8. März, wenn der WBC-Champion im Schwergewicht Lennox Lewis gegen Vitali Klitschko in den USA antreten würde. Eine Ausweichmöglichkeit würden dann für das WBC WM-Kämpfe in Ländern außerhalb der USA bieten.
Aber nicht nur Probleme sollen bei der Versammlung besprochen werden, auch zahlreiche Ehrungen werden dort vorgenommen. Neben Promotern, Ringoffiziellen, Managern und Boxjournalisten sind 46 frühere und amtierende Weltmeister anwesend. Bei dem Event, das am 7. Dezember endet, wurden bei der Eröffnung unter anderem der Weltmeister im Halb-Mittelgewicht Oscar De La Hoya aus den USA, Fergewichts-Champ Erik Morales aus Mexiko, Bantamgewichtler Veeraphol Nakhonluang aus Thailand und der japanische Super-Fliegengewichtler Masamori Tokyama geehrt.