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Mittwoch, 2007-10-03

WBC: Erfolg für Dawson

Technischer K.o.-Sieg in der vierten Runde für den Titelverteidiger

Vorzeitiger Erfolg für Chad Dawson: Der WBC-Weltmeister im Halbschwergewicht setzte sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Arco Arena in Sacramento, US-Bundesstaat Kalifornien, gegen den Kolumbianer Epifanio Mendoza durch. Damit verbuchte der siegreiche Rechtsausleger den 25. Sieg im 26. Profikampf für sich.

WBC-Champion Chad Dawson und Don King (Foto: David Martin Warr / DKP)
Schon zu Beginn wirkte der Titelverteidiger in seinen Aktionen schneller und technisch versierter. Der 25-Jährige riss mit seiner rechten Führhand und linken Schlaghänden die Initiative noch im ersten Durchgang des Aufeinandertreffens an sich. Zwar versuchte Mendoza, mit seinem Jab dagegen zu halten, doch Dawson wirkte effektiver.
In der zweiten Runde drängte der WBC-Weltmeister seinen 31-jährigen Konkurrenten an die Ringseile zurück. Danach wurde seine Überlegenheit noch deutlicher. Egal ob aus der Rückwärtsbewegung heraus oder von der Ringmitte aus agierend, der Rechtsausleger traf mit seinen Rechts-Links-Kombinationen fast nach Belieben.
Im vierten Durchgang brachte Chad Dawson seinen Gegner zunächst mit rechten Haken zum Kopf und auf den Körper in Bedrängnis. Nachdem er seinen Herausforderer über einen längeren Zeitraum mit Treffern eingedeckt hatte, schritt Ringrichter Jon Schorle nach zwei Minuten und 30 Sekunden ein, um den ungleichen Fight zu beenden.
Mendoza wirkte zwar nicht sehr angeschlagen, doch da er recht kurzfristig für den verletzten Adrian Diaconu eingesprungen war, wollte ihn der Referee offenbar vor einem schweren Niederschlag schützen. "Ich fühle mich gut, bin unversehrt. Doch ich kam nicht mit der Schnelligkeit von Chad Dawson zurecht", sagte der unterlegene Mendoza nach dem Fight.
In einem weiteren WM-Kampf sicherte sich an gleicher Stelle Joseph Agbeko aus Ghana überraschend den IBF-Gürtel im Bantamgewicht. Der 27-Jährige entthronte den vorherigen Champion Luis Alberto Perez (29) aus Nicaragua durch einen technischen K.o.-Sieg in der siebten Runde. Der neue Titelträger, der vor dem Fight in der IBF-Weltrangliste Platz 15 belegte, dominierte das Geschehen im Ring deutlich.