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Mittwoch, 2007-05-02

WBA-Titel für Sturm

Der Spanier Javier Castillejo ist nicht mehr WBA-Weltmeister im Mittelgewicht. Der inzwischen 39-Jährige unterlag am Samstagabend in der König-Pilsener-Arena in Oberhausen dem elf Jahre jüngeren Felix Sturm einstimmig nach Punkten (114:115, 112:116 und 112:116). Es war bereits das zweite Aufeinandertreffen beider Kontrahenten. Im Juli letzten Jahres hatte Castillejo in Hamburg das bessere Ende für sich verbucht und durch technischen K.o. in der zehnten Runde die WBA-WM gewonnen.


Javier Castillejo (l.) unterlag in Oberhausen Felix Sturm (r.) (Foto: SE)
Der von Michael Timm trainierte Sturm erkämpfte sich bei der Neuauflage des Kampfes vor 5.000 Zuschauern schon in der Anfangsphase Vorteile. Mit der linken Führhand, vereinzelten Links-Rechts-Kombinationen und genauen Konteraktionen wirkte Sturm über weite Strecken des Fights effektiver. Sein Kontrahent übte zwar von der Ringmitte mit seinen linken und rechten Haken zum Körper und den rechten Seithaken zum Kopf großen Druck aus, vermochte den Gegner jedoch nicht entscheidend zu treffen.
Ab der siebten Runde wurde die Überlegenheit Sturms deutlicher. Aus der Bedrängnis heraus brachte der in Leverkusen lebende Mittelgewichtler harte linke und rechte Aufwärtshaken ins Ziel, die den Gegner vor Probleme stellten. In der Schlussphase setzte Javier Castillejo noch einmal alles auf eine Karte und ging noch offensiver zu Werke. Doch die Treffer des Spaniers reichten nicht aus, um den Fight doch noch zu seinen Gunsten zu wenden. Am Ende der zwölf Runden lag Felix Sturm somit einstimmig nach Punkten vorne.
In einem weiteren WM-Fight des Abends erkämpfte sich der Kroate Stipe Drews (33) den WBA-Gürtel im Halbschwergewicht. Gegen den bisherigen Champion, den bereits 40-jährigen Italiener Silvio Branco, setzte er sich knapp nach Punkten (116:112, 116:113 und 115:113) durch. Grund zur Freude gab es auch bei Ina Menzer (26): Die gebürtig aus Kasachstan stammende WIBF-Titelträgerin im Federgewicht verbuchte gegen die 22-jährige Kolumbianerin Maria Andrea Miranda einen klaren Punktsieg (100:90, 99:92 und 99:91).