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Freitag, 2002-03-08

Washington will Tyson

Kommende Woche entscheidet sich, ob Tyson gegen Lewis in Washington stattfinden wird

Der Bürgermeister von Washington, Anthony Williams, hat den Besitzern des MCI-Centers eine sichere Umgebung für einen Kampf zwischen Mike Tyson und Lennox Lewis in der US-Bundeshauptstadt garantiert. Damit ist eine Hürde genommen, die die Austragung des Kampfes dort bedrohte. Einen Tag nach dem Tyson sich mit medizinischen und psychatrischen Ärzten getroffen und eine private Anhörung mit der Box- und Wrestling-Kommission der Stadt hatte, traf sich Williams mit Abe Pollin von der MCI-Arena. Pollin hatte zuvor angekündigt, dass er seine Arena als Austragungsstätte nur ernsthaft in Erwägung ziehe, wenn Williams ihm die Sicherheit garantiere.
"Der Bürgermeister hat die große Bedeutung dieses Kampfes für Washington vom ökonomischen Standpunkt aus betont und er hat die Sicherheit garantiert. Mr. Pollin antwortete daraufhin, dass er offen für den Kampf sei. Wenn die ganze Logistik ausgearbeitet ist, ist der Kampf im MCI-Center möglich", sagte Matt Williams, ein Sprecher von Pollin.
Eine andere Hürde, die der Bürgermeister aufstellte wurde durch Tysons ersten Besuch in Washington vor wenigen Tagen genommen. Der stellvertretende Vorsitzende der Boxkommission Michael Brown gab jedoch keine Details über die ärztlichen Tests und die Unterredung mit Tyson bekannt. Die Kommission wird eine öffentliche Anhörung mit Tyson für die Erteilung einer Boxlizenz am kommenden Dienstag abhalten. Wenn die Lizenz erteilt wird, könnte der Kampf am 8. Juni im MCI-Center stattfinden. Brown sagte außerdem, dass Lennox Lewis ebenso eine Boxlizenz in Washington beantragt habe und dass seine Vertreter noch im Laufe der Woche in der Stadt erwartet werde.
Washington ist einer der ernsthafteren Kandidaten für die Austragung des Kampfes neben den US-Bundesstaaten Tennessee und Michigan, in denen er schon eine Lizenz erhalten hat. Allerdings war das mögliche Duell in der US-Bundeshauptstadt auf Widerstände von einigen Politikern und Wirtschaftsvertretern gestoßen. Dennoch bekräftigte der Bürgermeister seine Unterstützung für den Megaevent, da der Kampf große ökonomische Vorteile für die Stadt bringen würde.