Deutsch English
03.12.2016
Top-Thema

Wiegen in Karlsruhe

Hauptkämpfer gehen vor Titelkämpfen am Samstag über die Waage!

Junge Talente in Karlsruhe

Box-Nacht in der Ufgauhalle Rheinstetten verspricht tolle Kämpfe!

Top-Video
Video ansehen

 

 

NEWS
Donnerstag, 2003-08-28

Vargas jetzt gegen Marshall

Fernando Vargas will wieder Weltmeister im Halb-Mittelgewicht werden

Die nächste Aufgabe für den WBC-Weltranglistenersten Fernando Vargas steht fest. Der Halb-Mittelgewichtler, der sich im Juli nach über neunmonatiger Pause mit einer guten Leistung und einem technischen K.o.-Sieg in der sechsten Runde gegen den Kanadier Fitz Vanderpool im Ring zurückmeldete, wird am 3. Oktober seinen nächsten Kampf bestreiten.
Ausgetragen werden soll das Ringgefecht im 5.000 Zuschauer fassenden Casino Del Sol in Tucson, US-Bundesstaat Arizona. Als Gegner für den 25-jährigen Amerikaner konnte Tony Marshall aus Guyana verpflichtet werden, der bisher in 53 Profikämpfen 36 Siege und elf Unentschieden erreichte.
"Es ist an der Zeit, dass die Menschen in Arizona die Möglichkeit haben, einen hochkarätigen Fight zu sehen, ohne nach Los Angeles oder Las Vegas zu reisen. Das ist der Grund, warum wir diesen Kampf in Tucson machen", erklärte Fernando Vargas anlässlich der Bekanntgabe des Aufeinandertreffens in der letzten Woche auf einer Pressekonferenz.
Ursprünglich war sogar geplant worden, dass der ehemalige IBF- und WBA-Champion sein nächstes Ringgefecht gegen den Interim-Titelträger des World Boxing Councils Javier Castillejo bestreiten soll. Doch der 35-Jährige wird bereits am 12. September im spanischen Leganes gegen einen anderen Kontrahenten ins Seilgeviert steigen, so dass eine direkte Auseinandersetzung zunächst nicht möglich war.
Deshalb hofft Vargas, dass es im Januar zum Aufeinandertreffen mit dem Spanier kommt. "Mein Hauptziel ist es, den WBC-Gürtel im Halb-Mittelgewicht zu gewinnen. Ich möchte danach uneingeschränkter Champion werden und die Titel vereinigen", erklärte der Amerikaner. Dazu müsste er dann aber wohl auch mit dem WBC-Weltmeister und WBA-Super-Champion Oscar De La Hoya den Athleten besiegen, der ihm neben dem zurückgetretenen Felix Trinidad eine von zwei Niederlagen seiner Profikarriere beibrachte.