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Freitag, 2008-01-11

Valuev: Milde Strafe

Zwei Jahre alter Vorfall von einem russischen Gericht geklärt

Bei seinem Besuch am Donnerstag in Nürnberg wurde Nikolai Valuev auch auf eine Bestrafung durch ein Gericht in St. Petersburg angesprochen, das den 34-Jährigen unter der Woche zu einem Schmerzensgeld von 2.800 Euro und einer Strafe von 800 Euro verurteilt hatte. Der Schwergewichtler soll vor zwei Jahren in ein Gerangel mit einem Parkplatzwächter verwickelt gewesen sein.

Schwergewichtler Nikolai Valuev und sein Sohn Grisha (Foto: SE)
"Meine Frau Galina war mit unserem Sohn Grisha beim Eislaufen", erinnert sich Valuev, "als sie danach von der Eishalle nach Hause fahren wollten, wurde sie von einem Wachmann aufgehalten - angeblich hätte sie falsch geparkt. Der Wachmann hat meine Frau dann auf übelste Art und Weise beleidigt, so lange, bis sie in Tränen ausbrach - und das im Beisein unseres Sohnes."
Valuev fuhr fort: "Ich habe den Wachmann zur Rede gestellt und ihn gefragt, wie er dazu kommt, eine Frau im Beisein eines kleinen Kindes derart zu beleidigen. Ich habe ihn am Kragen gepackt. Ich habe nichts anderes getan, als jeder normale Mann für seine Frau in solch einer Situation tun würde." An der gegen ihn verhängten Geldstrafe kommt der frühere Schwergewichts-Weltmeister dennoch nicht vorbei.
"Der Vorfall wurde, obwohl er bereits vor zwei Jahren passierte, immer wieder von der russischen Presse hochgespielt. Als Ehemann sehe ich es dennoch als meine Pflicht an, meine Frau und unsere Kinder zu verteidigen. Mehr habe ich damals nicht getan. Der Parkplatzwächter und seine Anwälte zogen mit der Klage sicher auch einen Nutzen aus der steigenden Popularität meiner Person. Ich bin froh, dass die Sache jetzt endgültig geklärt ist."