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23.03.2017
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Pressekonferenz vor Zeuge-WM

Vor Weltmeisterschaft in Potsdam halten sich Hauptkämpfer zurück

Zeuge bleibt bescheiden

WBA-Weltmeister ist mit dem zufrieden, was er hat - auch nach WM-Sieg!

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Freitag, 2008-06-13

Valero weiter ohne Makel

Im 24. Profifight zum 24. Mal vorzeitiger Sieger

Es ist fast unglaublich: Zum 24. Mal stieg Edwin Valero am Donnerstag als Boxprofi in den Ring - und zum 24. Mal entschied der WBA-Weltmeister im Super-Federgewicht seinen Kampf vorzeitig für sich. In Tokio setzte sich der Knockouter aus Venezuela gegen den Lokalmatador Takehiro Shimada mit einem technischen K.o.-Erfolg in der siebten Runde durch.

Edwin Valero (Venezuela) siegte erneut vorzeitig (Foto: Sumio Yamada)
Gegen Valero, der den WBA-Titel im August 2006 gegen Vicente Mosquera erobert hatte, schlug sich der Herausforderer zunächst tapfer. Doch in der siebten Runde schlug ein harter rechter Haken gefolgt von einer Linken am Kopf des Japaners ein, so dass dieser zu Boden ging. Zwar war der 36-Jährige in der Lage, wieder aufzustehen, doch er schien noch wackelig auf den Beinen zu sein.
Ringrichter Guillermo Perez Pineda schritt daraufhin ein und stoppte den Kampf zu Gunsten des in der Rechtsauslage agierenden Titelverteidigers. Damit war der nächste Erfolg für den 26-jährigen WBA-Weltmeister, der schon zuvor großen Druck ausgeübt hatte, nach einer Minute und 55 Sekunden des Durchgangs besiegelt.
Im zweiten WM-Fight der Veranstaltung gab es aus japanischer Sicht allerdings mehr Grund zur Freude. Denn der 27-jährige Rechtsausleger Hozumi Hasegawa, WBC-Weltmeister im Bantamgewicht, verteidigte seinen Titel mit einem technischen K.o.-Sieg nach zwei Minuten und 18 Sekunden der zweiten Runde gegen Cristian Faccio (25) aus Uruguay.