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Urteil im Fall Chisora

Chisora agierte auch vor dem Helenius-Kampf als Rüpel (Photo Wende)
Schwergewichtler muss Boxlizenz auf unbestimmte Zeit abgeben
Dereck Chisora ist am Mittwoch nach einer Anhörung des British Boxing Board of Control (BBBofC) auf unbestimmte Zeit gesperrt worden.
Die Bestrafung ist eine Folge der skandalösen Ereignisse auf der Pressekonferenz nach dem Kampf des Briten gegen WBC-Weltmeister Vitali Klitschko vor wenigen Wochen in München. Dort attackierte der Schwergewichtler nach einem Wortgefecht seinen Landsmann David Haye und gab in dessen Richtung sogar offenkundig Morddrohungen ab.
Am Freitag davor - beim offiziellen Wiegen zum Kampf - hatte der WM-Herausforderer dem Titelverteidiger Vitali Klitschko zudem eine schallende Ohrfeige verpasst.
Zwar habe sich Chisora kurz nach den Ereignissen reumütig gezeigt und für seine Eskapaden entschuldigt, jedoch sah das Kontrollgremium des britischen Profiboxverbandes eine Strafe in dieser Höhe als gerechtfertigt an.
Wann sich Chisora, der auch schon gegen Robert Helenius im Ring stand, wieder um eine neue Lizenz bemühen will, steht noch nicht fest - nur, dass er den professionellen Boxsport auf keinen Fall aufgeben will.
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