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Mittwoch, 2003-05-21

Unklarheit um Hamed

Michael Brodie fasst mittlerweile auch andere Optionen ins Auge

Wohl immer noch nicht ganz sicher zu sein scheint, ob der ehemalige IBF-, WBC- und WBO-Weltmeister im Federgewicht "Prince" Naseem Hamed am 21. Juni in den Ring zurückkehren wird. Der 29-jährige Athlet aus Sheffield hatte in seinem letzten Kampf im Mai letzten Jahres gegen Manuel Calvo aus Spanien nicht überzeugt und stieg seit diesem Tag nicht mehr zu einem Profikampf in den Ring.
Für den 21. Juni war erwartet worden, dass es zum Aufeinandertreffen mit dem Briten Michael Brodie kommt. In der MEN Arena in Manchester wird der 28-Jährige dann auf jeden Fall in den Ring steigen. Doch ob Hamed der Gegner sein wird, ist weiterhin unklar. Denn langsam verliert der in Manchester lebende Brodie das Interesse an einem Kampf gegen den Ex-Champion, da dessen finale Vertragsunterschrift weiter auf sich warten lässt.
"Wir würden lieber gegen Hamed als gegen irgendeinen anderen Boxer antreten, aber wir können nicht warten, bis er sein Bett verlässt. Naseem Hamed weiß, dass Michael ein Kämpfer ist und Geld verdienen muss. Er kann nicht von einem Vielleicht leben", sagte der Manager von Michael Brodie, Jack Trickett, zum derzeitigen Stand der Dinge.
"Naseem Hamed sagte vor eine Jahr, dass er gegen mich kämpfen würde, und ich würde gegen ihn kämpfe. Ich weiß, dass ich der beste Federgewichtler in Großbritannien und Europa bin, aber hier würde sich entscheiden, wer der beste Federgewichtler der Welt ist", ergänzte Brodie die Aussagen seines Managers. Der Athlet aus Manchester erreichte bislang 34 Siege in seinen 35 Ringgefechten.
Sollte Hamed, der bisher 36 Erfolge und eine Niederlage in seinem Kampfrekord zu Buche stehen hat, nicht für einen Kampf gegen Brodie zur Verfügung stehen, wird man sich im Lager des Athleten um einen anderen Gegner bemühen. Erste Gespräche wurden bereits geführt. Und nach Aussagen des Promoters Barry Hearn und von Brodie-Manager Jack Trickett soll es sogar Verhandlungen mit dem mexikanischen Superstar Marco Antonio Barrera geben.