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Montag, 2003-03-10

Ungewissheit bei Klitschko

Der Ukrainer Vitali Klitschko kann weiter nicht auf einen Kampf gegen Lennox Lewis hoffen

Der Weltranglistenerste des World Boxing Councils (WBC) im Schwergewicht, Vitali Klitschko, ist mit seinem Versuch, einen WM-Kampf gegen den Briten Lennox Lewis zu beschleunigen, anscheinend erst einmal gescheitert. Auch nachdem vor einigen Tagen versucht wurde, das Herausforderungsrecht durch eine Klageeinreichung auf gerichtlichem Wege zu erstreiten, stehen die Chancen anscheinend schlecht.
Laut dem Anwalt von Lennox Lewis, Judd Burstein, muss der Ukrainer angeblich sogar noch einen Ausscheidungskampf gegen den Weltranglistenzweiten, derzeit der 40-jährige Amerikaner Evander Holyfield, bestreiten. Dies soll angeblich der WBC-Vorstand in der vergangenen Woche beschlossen haben.
Der Anwalt des WBC-Champions erklärte weiter, dass es der Promoter des 31-jährigen Athleten versäumt habe, die WBC-Regeln zu befolgen. Danach hätte das Management des in Hamburg lebenden Schwergewichtlers den Weltverband bitten müssen, Vitali Klitschko offiziell als Herausforderer anzuerkennen.
Grund der Meinungsverschiedenheiten ist die Tatsache, dass der WBC-Weltmeister im Schwergewicht, Lennox Lewis, seinen letzten Fight am 8. Juni vergangenen Jahres bestritten hatte. Damals besiegte er Mike Tyson durch K.o. in der achten Runde. Damit müsste nach Meinung von Vitali Klitschko jetzt erst einmal eine Pflichtverteidigung anstehen.
Welchen Weg der WBC-Champion allerdings tatsächlich in den nächsten Monaten gehen wird, falls er nicht gegen Klitschko antritt, scheint derzeit völlig unklar zu sein. Einige spekulieren darauf, dass er jetzt erneut gegen Ex-Weltmeister Mike Tyson antreten wird. Andere Experten vermuten, dass er sogar ganz zurücktreten wird. Eine weitere Variante wäre, dass der in London lebende Schwergewichtler als nächstes gegen einen von Don King gemanagten Athleten in den Ring steigt. Denn auch der Promoter mit der Sturmfrisur hatte sich in den vergangenen Monaten immer wieder mit Lewis getroffen.