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Mittwoch, 2002-10-16

Überzogene Forderungen

Jones-Promoter: Michalczewski wollte 6 Millionen Dollar

Warum ein Titelvereinigungskampf des WBO-Weltmeisters im Halbschwergewicht Dariusz Michalczewski gegen den Champion der IBF, WBA und WBC Roy Jones noch nicht stattgefunden hat, wird nach dieser Meldung manchem klarer: Denn nicht nur in Deutschland gerät der WBO-Champ mit seinen überzogenen Gehaltsvorstellungen zunehmend unter Druck. Jetzt hat Murad Muhammad, der Promoter von Jones in einem Interview mit der Internetsite Secondsout erklärt, dass ein Kampf gegen den 34-Jährigen bislang wegen dessen völlig überzogenen Forderungen nicht zustande kam.
"Dariusz Michalczewski hat in Deutschland etwa eine bis eineinhalb Millionen US-Dollar pro Kampf verdient und wir haben einen Kampf zwischen Jones Jr. und Michalczewski in der USA mit einem Wert von sechs Millionen US-Dollar beziffert. Dariusz wollte den Reichtum nicht teilen, er wollte sogar die ganzen sechs Millionen für sich alleine. Auch wenn Roy in Erwägung gezogen hätte, in Deutschland zu boxen, wollte Dariusz die selbe Summe für sich selbst behalten."
Für einen Kampf gegen den IBF-Weltmeister im Super-Mittelgewicht Sven Ottke hatte Michalczewski unlängst satte vier Millionen Euro gefordert. Derweil sind die Verhandlungen zwischen dem Lager des Schwergewichtsweltmeisters der WBA John Ruiz und Roy Jones weiter in vollem Gange (boxen.com berichtete) und der Kampf sei laut Muhammad nunmehr zu 99% sicher.
Nur an den letzten vertraglichen Details würde noch gefeilt. Die Verzögerungen seien mehr als verständlich, denn "dies ist der größte Vertrag in Roy Jones Jr.s Karriere. Er möchte nicht überstürzt ein Dokument unterzeichnen, um dann herauszufinden, dass es ein Problem gab, dass ihn später beeinträchtigen würde", sagte Muhammad.
Der Megaevent soll im Februar stattfinden und Jones dabei eine Garantiesumme von zehn Millionen US-Dollar plus die Beteiligung an den Pay-per-View Einnahmen bekommen. Ruiz habe keine Garantiesumme gefordert, soll aber mit 40% an den Einnahmen aus der Veranstaltung (inklusive den TV-Erlösen) beteiligt werden.