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Montag, 2002-10-07

Tyson will nicht zahlen

Der in Scheidung lebende Schwergewichtler weigert sich, seiner Frau 10 Millionen US-Dollar zu überwiesen

Ein weiterer Prozess droht für Mike Tyson: Neben seiner Verhandlung mit dem US-Bundesstaat Ohio über eine Steuerrückzahlung in Höhe von 5,8 Millionen US-Dollar und einem Gerichtsstreit mit Don King über 100 Millionen Dollar Schadensersatz im November, verklagt ihn nun seine Noch-Ehefrau. Monica Turner Tyson möchte ihn gerichtlich zur Einhaltung einer im Juli getroffenen Vereinbarung zwingen. Die Kinderärztin hat im Januar wegen Ehebruchs die Scheidung eingereicht und verklagt ihren Mann nun auf Zahlung von zehn Millionen US-Dollar.
Kurz nach dem Kampf des früheren Weltmeisters gegen Lennox Lewis im Juni, stellte sie einen Antrag, der ihrem Mann verbieten sollte, die Einnahmen aus dem Kampf auszugeben. Dabei einigten sich die früheren Ehepartner, das Tyson seiner Ex-Frau zehn Millionen US-Dollar von diesem Kampf und den zwei folgenden zahlen würde, außerdem dürfte sie in dem vier Millionen Dollar teuren Haus in Bethesda im US-Bundesstaat Maryland bleiben, wo sie die gemeinsamen Kinder Rayna, sechs Jahre, und Amir, fünf Jahre
alt, aufzieht.
Tyson handelte jedoch gegen die erste Vereinbarung und weigerte sich, nach dem Kampf die erste, zum 31. Juli fällige, Rate von etwa vier Millionen zu bezahlen. Woraufhin Turner nun versuchte, im September die Zahlung in Gang zu bringen.
Die Anwälte des Schwergewichtlers lehnen jedoch mittlerweile den Vergleich ab, da er vom Bruder von Monica Turner, Michael Steele, einem Anwalt und derzeitigen Kandidaten der Republikaner für den Gouverneursposten im US-Bundesstaat Maryland, unterzeichnet worden sei. Es gäbe Fragen, "ob der Vergleich nicht erzwungen worden sei", sagte Patrick Dragga, Tysons Anwalt.
"Es ist Dr. Turners Überzeugung, dass sie und ihr Ehemann sich durch diese Vereinbarung auf eine Lösung ihrer ökonomischen Differenzen, die von Mike Tyson verursacht wurden, geeinigt hätten", sagte der Anwalt von Turner, Sanford Ain. "Sie möchte nichts weiter, als dass er die Abmachung einhält." Am 16. Dezember soll es zur Anhörung vor Gericht kommen.