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Donnerstag, 2003-07-17

Tyson - Lewis Verträge

Vertragsverhandlungen über den Kampf des Jahres haben begonnen

Shelly Finkel, der Berater des ehemaligen Boxweltmeisters aller Verbände, sagte der amerikanischen Zeitung "Las Vegas Review Journal", dass eine mögliche Vereinbarung über einen Kampf von Tyson gegen WBC-/IBF-Weltmeister Lennox Lewis nun "in den Händen der Anwälte liegt".
Der Kampf soll am 6. April stattfinden. Finkel sprach auch über zwei Kämpfe zwischen dem Briten Lewis und dem US-Amerikaner Tyson, aber die Bestrebungen lägen jetzt in erster Linie darin, positive Bedingungen für den ersten Kampf zu schaffen.
"Box-Rüpel" Tyson ist der Pflicht-Herausforderer des Weltverbandes WBC, welcher den Boxern eine Frist bis zum kommenden Dienstag gesetzt hat, um einen Vertrag auszuhandeln.
Nach diesem Zeitpunkt können die Promoter um die Kampfbörse bieten. Den Zuschlag erhält derjenige, der für die Veranstaltung die höchste Summe bietet. Nach den Statuten des Weltverbandes erhält der Weltmeister 75 % des Salärs, währenddessen der Herausforderer den Rest bekommt.
Tyson, der erst vergangenen Dienstag in einen Tumult mit Journalisten in einem Hotel in Havanna (Kuba) verwickelt war, könnte über die direkten Verhandlungen des Vertrages sehr viel mehr Geld aushandeln als er über die Auszahlung der späteren Kampfbörse verdienen würde.
Box-Promoter Don King bot Tyson kürzlich 79 Millionen US-Dollar für vier Kämpfe, doch der 35-Jährige befindet sich noch in einem Rechtsstreit mit King. Finkel sagte auch, dass Tyson nie wieder bei einer Veranstaltung von King boxen möchte.

Der umtriebige Promoter versucht seinerseits auch, einen umfassenden Vertrag mit Lewis zum Abschluss zu bringen. King veranstaltete wenige Tage vor Weihnachten einen Grillabend in seinem Haus in West Palm Beach (USA), zu dem der britische Champ eingeladen war. Am Dienstag erzählte der Promoter, er habe Lewis ein Luxusfahrzeug gekauft, welches dieser sich wünschte.