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Freitag, 2002-09-27

Tyson kämpft gegen Steuer

Mike Tyson will 5,8 Millionen Dollar vom Fiskus zurück

Mike Tyson hat seit gestern einen Auftritt der besonderen Art: Bei einem Termin mit den Steuerbehörden des US-Bundesstaates Ohio will der frühere Weltmeister im Schwergewicht versuchen, 5,8 Millionen US-Dollar seiner Ansicht nach zu viel gezahlter Steuern zurückzubekommen (boxen.com berichtete am 19. September).
Der 36-Jährige ist der Ansicht, dass ihm diese Summe, die er in den Jahren 1995 und 1996 beglichen hat, wieder zurück bezahlt werden müsse, da er seinen Hauptwohnsitz damals in Nevada gehabt habe. Tyson besaß zu dieser Zeit jedoch auch in Ohio einen Landsitz, daher wurde sein Antrag in erster Instanz vor kurzer Zeit abgewiesen und die Anhörung vereinbart.
"Es gibt einen Hinweis, der schwarz auf weiß zeigt, dass er tatsächlich ein Bürger Ohios war. Jetzt möchte er die Geschichte neu schreiben und seinen Verpflichtungen nicht nachkommen", sagte Joe Case, ein Sprecher des Generalstaatsanwaltes von Ohio. Außerdem gebe es eindeutige Hinweise, dass Tyson beträchtliche Zeit zwischen 1995 und 1996 in Ohio verbracht habe.
Seinen Landsitz, der sich etwa 60 Kilometer südlich von Cleveland befand, verkaufte er 1999. Für sportliche Schlagzeilen will Tyson im Dezember wieder sorgen: Gegner sind dann nicht die Steuerbehörden, sondern voraussichtlich sein US-Landsmann Clifford Etienne, der auf Rang fünf bei der WBO und Position acht in der IBF-Weltrangliste platziert ist. Im kommenden Jahr peilte er einen Rückkampf gegen Lennox Lewis an, der ihn im Juni vernichtend geschlagen hatte.