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Donnerstag, 2002-01-31

Tyson gegen Lewis

Zusammenfassung der letzten Neuigkeiten und Entwicklungen

Die ökonomischen Auswirkungen der Entscheidung, Mike Tyson keine Boxlizenz zu erteilen, belaufen sich für Las Vegas auf etwa 100 Millionen US-Dollar an entgangenen Einahmen. Das MGM Grand Hotel, wo der Kampf stattfinden sollte, versucht nun als Ersatz für die Veranstaltung ein Konzert des Ex-Beatle Paul McCartney zu bekommen.
Unterdessen scheint New York als Veranstaltungsort aus dem Rennen. Berichten zufolge will sich Mike Tyson um eine Lizenz für den US-Bundesstaat Kalifornien bemühen. Damit wäre das Staples Center in Los Angels ein heißer Kandidat für die Austragung des Boxevents des Jahres.
Ebenfalls Interesse an der Ausrichtung des Kampfes angemeldet hat Texas, die Stadt Detroit mit Boxlegende Thomas Hearns, Promoter Mogens Palle in Dänemark und ein Promoter in Südafrika. Dort fand auch der erste Kampf von Lennox Lewis gegen Hasim Rahman im vergangenen Jahr statt.
Die Verantwortlichen der TV-Sender sind auf jeden Fall daran interessiert, den 6. April als Termin zu behalten. Denn dann würde der Kampf eingerahmt von weiteren großen Duellen (Erik Morales gegen Marco Antonio Barrera am 2. März und von Oscar de la Hoya gegen Fernando Vargas am 4. Mai).
Anscheinend führt das Management von Lewis parallel Gespräche mit dem Team um Chris Byrd, um eine Ersatzveranstaltung in Las Vegas oder Atlantic City zu planen. Unterdessen hat sich der englische Promoter Frank Warren zu Wort gemeldet und behauptet, Lennox Lewis habe 300.000 US-Dollar verlangt, um an der Seite Mike Tysons vor der "Nevada State Commission" für seinen Gegner auszusagen und die Erteilung der Lizenz zu unterstützen. Lewis hat diese Behauptung zurückgewiesen.