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Montag, 2007-09-24

Tsypko vs. Gogiya

Der Ukrainer hat den Traum vom WM-Titel nicht aufgegeben

Als Vitali Tsypko im Jahr 2002 zum Sauerland-Team wechselte, bescheinigten ihm viele Boxsportexperten eine großartige Zukunft. Doch obwohl der Rechtsausleger aus Dnipropetrowsk im Juli 2005 in Nürnberg durch einen knappen Punktsieg gegen den Nordiren Brian Magee zwischenzeitlich den EM-Gürtel im Super-Mittelgewicht innehatte, blieb ihm bislang die Chance, um einen WM-Gürtel zu kämpfen, verwehrt.

Vitali Tsypko erkämpfte bisher 20 Siege in seiner Profilaufbahn (Foto: SE)
Nicht die fehlende boxerische Klasse, sondern Verletzungspech und umstrittene Punktrichterentscheidungen trugen dazu bei, dass den 20 Siegen zwei Niederlagen und ein Kampf ohne Wertung in seiner Profibilanz gegenüberstehen. Doch Tsypko hat sich selbst nie abgeschrieben. Vor seinem Kampf am 29. September in Oldenburg gegen den in Georgien geborenen David Gogiya strotzt er vor Selbstbewusstsein.
"Mein Ziel ist es, Weltmeister zu werden", erklärt er. Deshalb bereite er sich auf den Fight gegen den Ex-Europameister Gogiya auch besonders intensiv vor. "Vor etwa anderthalb Monaten begann ich das Training in meiner Heimat Dnipropetrowsk. Dann setzte ich die Vorbereitung auf der Halbinsel Krim fort. Seit dem 16. September hole ich mir im Trainingslager in Kiew den letzten Schliff für den Kampf", erzählt Tsypko.

Vitali Tsypko (r.) stand zuletzt in Moskau im Ring (Foto: Sinaykin Sergey)
Für den Ukrainer, der bei den führenden Boxverbänden WBC, WBA und IBF im Super-Mittelgewicht in den Top-15 der Weltranglisten geführt wird, steht das Tor zu einem WM-Fight bei einem Erfolg in der EWE Arena über den in der russischen Stadt Togliatti lebenden Widersacher ganz weit offen. Trotzdem warnt der Schützling von Trainer Vitali Zubilevich davor, seinen nächsten Gegner zu unterschätzen.
"Das wird keine leichte Aufgabe. Er ist sehr stark, gewann gegen Klasse-Leute wie Jackson Chanet und Mger Mkrtchian", sagt Tsypko. Für David Gogiya, der nur zwei seiner 21 Profifights verlor, wird es bereits der zweite Kampf sein, den er in Oldenburg bestreitet. Im März letzten Jahres brachte der heute 31-Jährige dem zuvor hoch eingeschätzten Kroaten Stjepan Bozic in der EWE Arena eine Niederlage bei - ein gutes Omen für den Georgier?

Die linke Schlaghand von Vitali Tsypko ist gefürchtet (Foto: SE)