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Freitag, 2008-10-10

Troelenberg schlägt Klockow

Schröder-Schützling neuer Deutscher Meister

Der 21-jährige Thomas Troelenberg ist neuer Deutscher Meister im Mittelgewicht. Der Schützling von Trainer Hartmut Schröder sicherte sich den zuvor vakanten Titel am Samstagabend in Wusterhusen, in der Nähe von Greifswald, gegen den Berliner Steve Klockow. Dabei setzte er sich durch technischen K.o. in der siebten Runde durch. Es war der 15. Sieg im 15. Profikampf für den neuen Champion.

Thomas Troelenberg gewann gegen Steve Klockow den DM-Titel
Vor 600 Zuschauern, die den Fight des in Greifswald geborenen Mittelgewichtlers zu einem echten Heimspiel werden ließen, bestimmte Troelenberg das Geschehen von der ersten Sekunde an mit seinen Führhänden und Links-Rechts-Kombinationen deutlich. Zwar hielt Klockow ab der zweiten Runde mit linken und rechten Seithaken zum Kopf besser dagegen, doch seine Aktionen blieben ohne Wirkung.
In der Folge wirkte Troelenberg zunächst nicht mehr so effektiv. Doch ab dem fünften Durchgang drehte er auf. Immer wieder schlugen seine Hände an den Ringseilen am Kopf von Klockow ein. Doch der Berliner zeigte Nehmerqualitäten und ging nicht zu Boden. In der siebten Runde zwangen die Treffer von Thomas Troelenberg den Ringrichter Andreas Schweiger schließlich dazu, einzugreifen und den Kampf abzubrechen.

Freude bei Hartmut Schröder, Thomas Troelenberg und Winfried Spiering
Ebenfalls in Wusterhusen erfolgreich: Henry Weber. Der 20-jährige Super-Mittelgewichtler kam auf der Veranstaltung des Wiking Box-Teams zu einem K.o.-Sieg gegen den Rumänen Alexandru Capraru. Nachdem Weber zunächst Mühe mit dem unbequem agierenden Gegner hatte, führte er nach einer Minute und 22 Sekunden der zweiten Runde mit einem linken Leberhaken die Entscheidung herbei.
Nach Plan lief es auch für Halbschwergewichtler Dustin Dirks. Der Schützling von Trainer Otto Ramin zeigte gegen Mayala Mbungi eine gute Leistung und dominierte das Geschehen mit der Führhand und schnellen Schlagkombinationen. Ab dem vierten Durchgang baute der 19-jährige Deutsche seine Überlegenheit mit rechten Aufwärtshaken noch aus. Nach sechs Runden lag er auf den Wertungszetteln der Punktrichter verdient mit 60:54, 60:54 und 59:55 vorne.

Jens Krull (r.) siegte durch technischen K.o. in der ersten Runde (Fotos: SE)
Einen technischen K.o.-Erfolg verbuchte der 2,09 Meter große Jens Krull für sich. Der Schwergewichtler aus dem Sauerland-Team brachte seinen Gegner Torsten Schulze nach kurzer Zeit mit einem rechten Haken zum Kopf ins Wanken. Mit einer weiteren Rechten zum Kinn schickte er den Kontrahenten schließlich zu Boden, so dass Ringrichter René Fiebig eingriff und das Aufeinandertreffen nach zwei Minuten und sieben Sekunden beendete. Für Krull war es der zweite Sieg im zweiten Profikampf.