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Donnerstag, 2002-07-25

Trinidad bekräftigt Ende

Felix Trinidad will nicht mehr in den Ring zurückkehren

Der frühere Weltmeister im Mittelgewicht, Halb-Mittelgewicht und Weltergewicht Felix "Tito" Trinidad aus Puerto Rico hat seinen Rücktritt vom aktiven Boxsport bestätigt. Bei einer Pressekonferenz in der puerto-ricanischen Hauptstadt San Juan erklärte der 29-Jährige, dass sein Entschluss endgültig sei. "Es war manchmal nicht einfach für meine Frau und mich, aber ich hoffe, dass ich mir jetzt die Zeit nehmen kann, mich meiner Familie zu widmen", sagte der frühere Champion unter Tränen.
Der Rücktritt sei nicht wegen Differenzen mit seinem Trainer und Vater Felix Trinidad Senior zustande gekommen, wie einige Medienvertreter zuvor mutmaßten. Ebenso wenig habe "Tito" gesundheitliche Probleme, sondern sei in bester Verfassung bestätigte Dr. Bobby Munoz, der Physiloge von Trinidad.
Wenn der Mittelgewichtler in den Ring zurückkehren wolle, würde sein Vater ihn unterstützen, dennoch glaubt Trinidad Senior, dass die Entscheidung endgültig sei. "Es wurde unmissverständlich klar gemacht, dass ein Rückkampf gegen Bernard Hopkins nicht stattfinden wird und wir wollten nicht irgendeinen anderen Kampf bestreiten, der seine Gesundheit gefährden und seiner Reputation schaden könnte", sagte Trinidad Senior, dessen Sohn im September des vergangenen Jahres gegen Hopkins die erste Niederlage im 41. Kampf seiner Laufbahn als Profi hatte hinnehmen müssen.
Vor der Entscheidung, die Karriere zu beenden, suchte das Team um Trinidad Promoter Don King auf, um diesen um einen Rückkampf gegen dessen Athleten Hopkins zu bewegen. Doch nach den gescheiterten Verhandlungen erklärte der puerto-ricanische Nationalheld seinen Rücktritt. King hatte am vergangenen Mittwoch noch Trinidad aufgerufen, seinen Entschluss noch einmal zu überdenken.
"Ich denke, dass es da noch einige unerledigten Geschäfte gibt und Tito ein Champion seines Volkes, für das Volk und von seinem Volk ist, daher sollte er auf die Stimme seines Volkes hören", sagte King, der glaubt, dass die Puerto-Ricaner ihren Champion noch einmal kämpfen sehen möchten.