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Freitag, 2002-03-08

Trendsetter Ottke

In den USA wurde von einem Gericht ein Trend erlaubt, den Sven Ottke setzte

Normalerweise kommen die Trends aus den USA zu uns nach Deutschland, doch diesen Trend hat der Weltmeister im Super-Mittelgewicht, Sven Ottke, gesetzt. Temporäre Tätowierungen mit dem Schriftzug eines Sponsors während eines Boxkampfes auf dem Rücken. Am 29. September des vergangenen Jahres war es kein geringerer als der Weltmeister aller wichtigen Verbände im Mittelgewicht, Bernard Hopkins in New York, der bei seinem Titelvereinigungskampf gegen Felix Trinidad den Trend übernahm und mit einem Schriftzug auf seinem Rücken kämpfte.
Da diese Form von Werbung Einnahmen für die Boxer generiert, ohne die Veranstalter miteinzubeziehen, verbot die Boxkommission aus dem US-Bundesstaat Nevada diese zeitlich begrenzte Sichtbarkeit von Sponsoren. Als offiziellen Grund nannten sie jedoch, dass der Ringrichter hierdurch abgelenkt werden und dass die Tätowierung verschmieren und in die Augen der Boxer geraten könnte.
Am Donnerstag hat nun ein Gericht in Nevada temporäre Tätowierungen auf dem Rücken von Boxern offiziell erlaubt. Der Richter erklärte, dass das vorherige Verbot durch die Kommission das Recht auf freie Meinungsäußerung der Athleten verletzen würde. Eine Online-Casinobetreiber, der der diese Werbeform unterstützen wollte, hatte gegen das Verbot geklagt.