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Donnerstag, 2003-01-16

Tokio: Sieg für WBC-Champ

WBC-Weltmeister Sirimongkol Singmanasak verteidigt Titel im Super-Federgewicht

Im der japanischen Hauptstadt Tokio trafen am Montag der WBC-Weltmeister im Super-Federgewicht Sirimongkol Singmanasak und der Ex-Champion Yong-Soo Choi aufeinander. Der Titelverteidiger gewann das Aufeinandertreffen in der Korakuen Hall einstimmig nach Punkten. Wertungsrichter Richard Flaharty sah den thailändischen Athleten mit 119:109 vorne, Lou Filippo wertete 119:109 und Julie Lederman sah ihn mit 118:110 als eindeutigen Sieger.
Von Beginn an wirkte der WBC-Weltmeister bei seiner Titelverteidigung sehr beweglich und schnell. Mit seinem linken Jab beschäftigte er darüber hinaus seinen koreanischen Kontrahenten während des gesamten Kampfes. In dem von Ringrichter Frank Cappuccino geleiteten Aufeinandertreffen bestimmte Sirimongkol Singmanasak zunächst auch das Tempo. Dabei erwischte der 25-Jährige den Herausforderer mit mehreren schweren Linken, so dass das rechte Auge von Yong-Soo Choi nach einiger Zeit schwer anschwoll.
Der Ex-Champion versuchte seinerseits mit sehr präzisen Händen zum Erfolg zu gelangen. In der fünften Runde brachte er einige gute rechte Geraden ins Ziel, wurde aber umgehend von seinem Widersacher wieder zurückgedrängt. Auch im neunten Durchgang blitzte beim Herausforderer noch einmal sein Können auf, doch der Titelverteidiger überstand auch diese Phase. In den letzten drei Runden ließ sich der Super-Federgewichtschampion den Sieg dann nicht mehr nehmen und überzeugte wieder. Trotz des klaren Ergebnisses war es ein durchaus abwechslungsreicher und sehr ansprechender Kampf.
Für den Titelverteidiger war es der 42. Erfolg im 43. Profifight. Als nächstes wird der Thailänder bei seiner Pflichtverteidigung auf den in Mexiko geborenen Jesus Chavez, die Nummer eins der WBC-Weltrangliste im Super-Federgewicht, treffen. Der unterlegene Yong-Soo Choi musste trotz guter Leistung seine vierte Niederlage im 34. Ringgefecht hinnehmen. Dem stehen 29 Siege und ein Unentschieden gegenüber.