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Dienstag, 2004-01-13

"Tiger" schießt gegen Kohl

Ehemaliger WBO-Weltmeister Michalczewski wirft seinem Promoter Fehler vor

Der früher WBO-Weltmeister im Halbschwergewicht Dariusz Michalczewski glaubt, dass seine Niederlage im Kampf gegen den in den USA lebenden Mexikaner Julio Cesar Gonzalez vermeidbar gewesen wäre. In einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt wirft der Pole seinem 59 Jahre alten Promoter Klaus-Peter Kohl einige Fehler vor.
"Er hat immer gesagt, ich solle nach zwei starken Gegnern einen leichten boxen. Ich hatte zwei harte Kämpfe gegen Richard Hall, einen harten gegen Derrick Harmon, und Gonzalez war der vierte starke Gegner in Folge. Das ging an die Substanz", erklärte der 35-jährige Schützling von Trainer Fritz Sdunek.
Auch die Auswahl der Offiziellen am Ring bemängelte der Halbschwergewichtler. "Ich glaube auch, dass Kohl bei der Auswahl der Punktrichter mehr Einfluss hätte nehmen müssen. Dass bei so einem wichtigen Kampf gegen einen Mexikaner ein Amerikaner und ein Kanadier punkten, ist schon unglücklich. Da hat Kohl, unbewusst, den Sieg verpasst", fuhr Michalczewski fort.
Der ehemalige Champion will nach einer Meniskusoperation Ende Februar wieder mit dem Training beginnen. "Ich rechne damit, dass ich im Mai meinen nächsten Kampf mache, am liebsten in Hamburg. Aber es muss ein WM-Kampf werden. Für mich kommt alles in Frage, auch ein Kampf im Cruisergewicht gegen WBO-Champion Johnny Nelson. Ob und wie es danach weitergeht, weiß ich jetzt noch nicht", erklärte der "Tiger".