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Dienstag, 2003-04-29

Thiele überzeugt in Berlin

Danny Thiele besiegt den Polen Marcin Soja vorzeitig

Interessante Kampfpaarungen bot die Boxsportgala im Boxtempel Berlin-Weißensee am Freitag. Insgesamt standen fünf Profikämpfe auf dem Programm. Der Höhepunkt des Abends war dabei sicherlich der vorzeitige Erfolg von Danny Thiele im Halb-Mittelgewicht gegen Marcin Soja aus Polen. Der 26-jährige Berliner siegte durch technischen K.o. in der zweiten Runde und erzielte damit seinen 19. Erfolg im 32. Profikampf.
Thiele bot von Beginn an eine überzeugende Leistung. Gegen den Rechtsausleger Soja agierte der deutsche Halb-Mittelgewichtler sofort sehr druckvoll und versuchte sich immer wieder mit seiner Rechten in Szene zu setzen. Doch sein Kontrahent hielt zunächst dagegen und kam einige Male mit der linken Geraden zum Erfolg.
In der zweiten Runde erhöhte der Berliner den Druck. Der Lokalmatador drängte seinen Gegner jetzt an die Seile zurück und setzte zu einem Schlaghagel an. Auch wenn sich Soja auf den Beinen halten konnte, gingen diese Treffer nicht spurlos an dem Polen vorüber. Thiele setzte nach, stellte seinen Konkurrenten erneut in der Ringecke und deckte ihn wiederum mit einer Vielzahl von Händen, meistens als rechte Haken geschlagen, ein, bis Ringrichter Andreas Schweiger das Aufeinandertreffen nach 1 Minute und 27 Sekunden zu Gunsten von Danny Thiele beendete.
Ebenfalls erfolgreich verlief ein Kampf im Halbschwergewicht für den Berliner Gino Sigmund. Er bezwang den in Torgau lebenden Pavel Zima nach überzeugendem Auftakt und starken Links-Rechts-Kombinationen nach Punkten. Auch der in Berlin lebende Weltergewichtler Cenk Ulug vermochte zu überzeugen und erreichte gegen Andreas Beyer nach 2 Minuten und neun Sekunden der dritten Runde einen K.o.-Erfolg. Nach abwechslungsreichem Auftakt stellte Ulug seinen Gegner in der Ringecke, bis dieser angezählt werden musste. Der 25-Jährige setzte nach, bis der Fight durch den Referee Andreas Schweiger beendet wurde.
Danach trafen im Leichtgewicht Pavel Hankus und der mittlerweile in Berlin lebende Mirko Wolf aufeinander. Der Pole war zwar an Reichweite klar überlegen, verstand es aber nicht, den schnellen und aggressiven Wolf zu stellen. Dieser kam seinerseits häufiger mit seiner starken Rechten zu Treffern und gewann am Ende verdient nach Punkten. Im Schwergewicht gab es für Rene Hübner gegen Marek Gruszecki ein schmeichelhaftes Unentschieden. Das Ergebnis belohnte den Berliner für seinen kuragierten Fight gegen seinen über 14 Kilogramm schwereren Kontrahenten.