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Donnerstag, 2003-10-30

Tausendsassa: Lewis-Coach

Emanuel Steward weiß noch nicht, ob sein Athlet weitermacht - vor zu wenig Arbeit muss er sich aber nicht fürchten

Emanuel Steward, Trainer des Schwergewichtschampions der IBF und WBC Lennox Lewis, weiß offenbar noch nicht, ob sein Athlet weiterboxen wird: "Derzeit ist alles offen. Vielleicht kämpft er weiter, vielleicht geht er in den Ruhestand. Unlängst sagte er mir: Emanuel, ich möchte heiraten und eine Familie haben", erklärte Steward.
Große Stücke hält er offenbar auf WBO-Weltmeister Wladimir Klitschko. "Ich bin von Wladimir sehr beeindruckt. Von seiner Technik und überhaupt, wie er alles macht. Er ist grundsätzlich sehr verlässlich", gab der Top-Coach zu Protokoll.
Dass das berufliche Leben für den Trainer auch ohne Lewis weitergeht, ist indes ganz sicher. Denn im Nebenjob verdingt sich Steward als Co-Kommentator beim TV-Sender HBO, außerdem hat er erst kürzlich den amerikanischen Schauspieler Wesley Snipes für eine Rolle in dem Film "Undisputed" trainiert, der am Wochenende in den Kinos in den USA startet. Der Film handelt von einem großen Boxkampf zwischen zwei Häftlingen in einem Gefängnis.
Nebenbei veranstaltet Steward, der 1998 Graciano Rocchigiani zum WBC-Weltmeistertitel im Halbschwergewicht gegen Michael Nunn aus den USA führte, in der ersten Oktoberwoche einen Kampfabend im Dodge Theatre in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona. Steward soll zudem auch den amerikanischen Amateurboxsportverband beim Training und bei der Suche nach Talenten unterstützen, um bei den Olympischen Spielen in Athen im Jahre 2004 für Goldmedaillen zu sorgen.
Falls Steward zwischen all seinen Terminen Zeit findet, könnte er sich am 9. September mit seinem früheren Schützling Rocchigiani treffen. Denn diesem soll nach einem Bericht der Bild-Zeitung Freigang von seiner Haftstrafe gewährt worden sein, um an diesem Tag nach New York reisen zu können. Dort verhandelt nämlich ein Gericht die Klage von "Rocky" gegen den Box-Weltverband WBC. Nach seinem Sieg über Michael Nunn wurde Rocchigiani der Weltmeistertitel ab- und Roy Jones kampflos zuerkannt. Bei dem Rechtsstreit soll es um 1,5 Millionen Euro Schadenersatz für "Rocky" gehen.