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Montag, 2008-10-27

Tarver vs. Dawson

Große Töne der Kontrahenten vor der IBF-WM

In der Nacht von Samstag auf Sonntag stehen sich der IBF-Weltmeister im Halbschwergewicht Antonio Tarver und der ehemalige WBC-Champion Chad Dawson gegenüber. Der Fight im Palms Casino in Las Vegas, US-Bundesstaat Nevada, verspricht eine Menge an Brisanz, das war auch bei Pressekonferenz am Mittwoche deutlich spürbar.

Der amtierende IBF-Weltmeister Antonio Tarver (Foto: Sumio Yamada)
Nachdem beide Widersacher in den vergangenen Wochen schon mehrfach durch Verbalattacken in den Medien für Gesprächsstoff gesorgt hatten, ergriff zunächst Chad Dawson das Wort. "Dein Mund kann nicht mehr für dich kämpfen, wenn du erst einmal im Ring stehst", tönte der 26-Jährige in die Richtung seines Kontrahenten.
"Dieser Kampf ist zu einer persönlichen Sache geworden. Ich mag diesen Kerl nicht. Ich werde ihn auch nach dem Kampf nicht mögen. Er reizt jeden. Alle Leute sagen zu mir, ich soll ihm unbedingt das Maul stopfen. Und das ist es auch, was ich beabsichtige", fuhr Dawson, der bislang in 27 Profikämpfen ungeschlagen blieb, fort.
Dann erhielt der Titelverteidiger Antonio Tarver das Wort. "Er mag eine Taktik haben, doch den ganzen Mist kann er über Bord werfen, wenn ich ihn erst einmal getroffen habe. Ich bin ein intelligenter Kämpfer. Ich mache im richtigen Moment die richtigen Bewegungen", hielt der inzwischen 39-jährige Amerikaner dagegen.
"Wenn er einen Fehler macht, wird der Kampf zu Ende sein", ergänzte Tarver. "Jeder weiß, dass Dawson kein gutes Kinn hat. Er wird noch bedauern, dass er diesem Fight zugestimmt hat. Er kennt meine Kraft nicht, ehe er sie zu spüren bekommt", so der IBF-Titelträger, der 27 Siege und vier Niederlagen in seiner Profikampfbilanz ausweist.