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Mittwoch, 2007-02-28

Sylvester besucht Hansa

Der Hurrikan fegt nicht nur durch den Ring. Auch auf dem Fußballplatz macht er eine gute Figur. Heute stattete Sebastian Sylvester den Profis von Hansa Rostock einen Trainingsbesuch ab. Danach tauschten Enrico Kern und Maik Wagefeld die Stollen gegen ein Paar Handschuhe und stiegen zum Sparring mit dem WBA Interkontinental Champion in den Ring. Doch der Reihe nach.

Beweglich im Ring und auf dem Fußballplatz: Sebastian Sylvester.
Pünktlich um 14 Uhr traf Sylvester am Ostseestadion ein. "Das Training macht bestimmt mehr Spaß als sonst", war ihm die Vorfreude sichtlich anzumerken. Zur Begrüßung wurde er von seinen neuen Teamkollegen mit Wimpel und Trikot ausgestattet. Dann ging es auf den Platz. Nach dem Aufwärmprogramm stand ein lockeres Fünf-gegen-Zwei Kreisspiel an, bei dem Sylvester zu überzeugen wusste. "Er hat ein sehr gutes Ballgefühl", lobte Stürmer Enrico Kern. "Vor allem ist er beidfüßig, das ist ja im Fußball alles andere als normal. Ich schätze mal, unsere Chefs werden ihm bald einen Vertrag bei Hansa anbieten." Nach einer halben Stunde holte Trainer Hartmut Schröder seinen Schützling dann vom Rasen. Ein Trainingsspiel wäre doch des Guten zuviel gewesen. "Das Verletzungsrisiko ist zu hoch. Das können wir so kurz vor dem Kampf nicht eingehen", sagte Schröder.

Der Hurrikan ist nicht nur ein guter Boxer.
Nach dem Training ist vor dem Training. Sylvester und Co. verlegten ins Gym der Scandline-Arena, wo für Kern und Wagefeld eine Einheit der besonderen Art auf dem Programm stand: ein Training mit dem Champion. Erst bearbeiteten die beiden den Sandsack, dann ging es mit Schröder zum Pratzentraining. Besonders Kern machte einen hochmotivierten Eindruck und schlug voll zu. Zum Abschluss bat der Hurrikan zum Sparring in den Ring. "Ich habe aber nicht voll zugeschlagen, sondern die beiden etwas hauen lassen", sagte er hinterher. Kern war begeistert. "Mensch, das ist ja ganz schön anstrengend, wenn man voll trainiert. Beim Boxen muss man wirklich an seine Grenzen gehen."

In der Klemme: Sebastian Sylvester und Enrico Kern beim Sparring.
Am Ende staubten die beiden noch signierte Handschuhe ab und luden den Champion herzlichst zu einem der nächsten Heimspiele ein. "Spätestens wenn der Aufstieg klargemacht ist, musst Du mal vorbeikommen", so Wagefeld. Die Einladung nahm der Hurrikan dankend an. "Ich komme auf jeden Fall. Das hat heute alles sehr viel Spaß gemacht. Ich war als Kind schon zweimal im Ostseestadion und werde mir bald ein Spiel von euch live ansehen. Ich habe keine Zweifel, dass Hansa Rostock aufsteigt. So gut, wie ihr drauf sind, gibt es an der Ostsee bald wieder Erstliga-Fußball."

Enrico Kern mit Hartmut Schröder.