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Mittwoch, 2009-07-15

Super-Six-Turnier

Die Kämpfer vor dem Brandenburger Tor (Fotos: Winfried Mausolf)

Riesiges Staraufgebot bei Pressekonferenz in Berlin

Im Oktober startet das "Super Six World Boxing Classic"-Turnier. Am Mittwoch präsentierten sich alle sechs Fighter, die daran teilnehmen werden, im Berliner Hotel Adlon in der Nähe des Brandenburger Tores zusammen mit ihren Promotern den Medienvertretern. Ken Hershman, der in seiner Funktion als Senior Vice President und General Manager von SHOWTIME entscheidenden Anteil am Zustandekommen des Super-Mittelgewichts-Tournaments hatte, freute sich, in Berlin das komplette Teilnehmerfeld um sich zu haben. "Es ist normalerweise schon schwer, sich mit zwei Promotern einig zu werden. Deshalb bin ich sehr stolz, dass wir es geschafft haben, die Kämpfer von fünf Promotern in dieses Turnier zu integrieren. Uns ist ein hervorragender Mix aus europäischen und amerikanischen Super-Mittelgewichtlern gelungen. Ich kann gar nicht mehr abwarten, bis es endlich losgeht."

Der Auftakt sei für den 17. Oktober geplant. Dann wird wohl auch King Arthur Abraham (30-0, 24 K.o.'s) zu seinem ersten Einsatz bei der Super-Mittelgewichts-Serie kommen. Der Schützling von Trainer Ulli Wegner, der gerade erst den IBF-Titel im Mittelgewicht niedergelegt hatte, steht zunächst dem Amerikaner Jermain Taylor (28-3-1, 17 K.o.'s) gegenüber. "Ich will nicht einfach nur an dem Turnier teilnehmen, ich will auch gewinnen. Da es ein sehr harter Kampf wird, werde ich zukünftig doppelt so hart wie bisher trainieren", versprach der 29-Jährige. Doch auch der einst uneingeschränkte Mittelgewichts-Champion Taylor geht mit großen Ambitionen in den Kampf. "Das Turnier ist das Beste, was dem Boxsport passieren konnte", so der 30-jährige Kämpfer aus Little Rock im US-Bundesstaat Arkansas. "Ich habe mein Leben vollkommen dem Boxsport verschrieben und werde alles geben. Ich hoffe, den Ring als Sieger zu verlassen."

In der ersten "Super Six World Boxing Classic"-Runde werden auch der WBA-Weltmeister Mikkel Kessler (41-1, 31 K.o.'s) aus Dänemark und der Olympiasieger von 2004, Andre Ward (19-0, 12 K.o.'s), aufeinandertreffen. "Es ist schwer zu sagen, wer ins Finale kommt. Doch ich werde auf jeden Fall dabei sein. Vielleicht treffe ich da ja auf Carl Froch", sagte der WBA-Champion selbstbewusst. "Ward ist ein starker Mann. Ich habe den nötigen Respekt vor seinem Leistungsvermögen. Doch ich bin in diesem Turnier der Kämpfer mit der größten Erfahrung und werde meine Klasse unter Beweis stellen", kündigte er an. Dem hielt der 25-jährige Ward, der seit 1996 keine Niederlage - weder als Amateur noch als Profi - kassierte, entgegen: "Auch ich erwarte, im Jahr 2011 im Finale zu stehen. Zuerst trete ich gegen Mikkel Kessler an. Ich bin dieser Herausforderung gewachsen und glaube an mich."

Im dritten Auftakt-Duell bekommt der WBC-Champion Carl Froch (25-0, 20 K.o.'s) den 26-jährigen Andre Dirrell (18-0, 13 K.o.'s) vor die Fäuste. "Ich bin sehr stolz, ein Teil dieses Turniers zu sein. Ich sehne den Oktober herbei, denn dann geht es endlich los. Ich bin ein großartiger Puncher und freue mich schon darauf, die ersten drei Punkte einzufahren", erklärte der 32-jährige WBC-Titelträger aus Nottingham. Dennoch dürfte dem Briten klar sein, dass sein Fight gegen Dirrell keine leichte Angelegenheit wird. Das sah auch der Amerikaner so, der beidhändig als schlagstark gilt und in der Normal- wie auch in der Rechtsauslage boxen kann. "Ich bin bereit und werde viel Spaß haben. Ich werde im Finale dabei sein und bin mir sicher, dass ich die Titel nach Amerika holen werde", kündigte er an, bevor sich abschließend alle Kämpfer zum gemeinsamen Foto vor dem Brandenburger Tor präsentierten.