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Mittwoch, 2002-12-18

Stunde der Ex-Champions

Frühere Schwergewichtsweltmeister sorgen für positive und negative Schlagzeilen

Tubbs wieder im Ring
Tony Tubbs, früherer Schwergewichts-Weltmeister, bastelt offenbar weiter an einem Comeback. Der 44 Jahre alte WBA-Champion von 1985 (siegreich gegen Greg Page) soll offenbar am 17. Januar gegen den 36-jährigen Mexikaner Gilbert Martinez zu einem Kampf über zehn Runden in den Ring steigen. Tubbs siegte in seinem letzten Kampf im März dieses Jahres gegen einen Aufbaugegner durch K.o. in der zweiten Runde. Es war sein 43. Sieg bei acht Niederlagen. Martinez, dessen Kampfrekord bei 14 Siegen, vier Niederlagen und einem Unentschieden liegt, unterlag in seinem letzten Ringgefecht Jeremy Williams aus den USA durch technischen K.o. in der neunten Runde.
Berbick ausgewiesen
Der ehemalige WBC-Weltmeister im Schwergewicht Trevor Berbick aus Jamaika wurde zum zweiten Mal innerhalb von fünf Jahren aus den USA in sein Heimatland ausgewiesen. Der vorbestrafte Ex-Champ war wegen eines Verkehrsdeliktes in Miami verhaftet worden. Im Jahre 1997 wurde Berbick schon einmal des Landes verwiesen. Der Jamaikaner erlangte Berühmtheit, als er im Jahre 1981 den alternden Muhammad Ali in Nassau auf den Bahamas in dessen letztem Kampf nach zehn Runden bezwang.
Rahman gegen Lewis Teil III
Ein weiterer früherer Champion des WBC versucht nun sein Glück vor Gericht. Hasim Rahman, der mit einem "Lucky-Punch" Lennox Lewis im vergangenen Jahr kurzfristig den WM-Titel streitig machte, verklagt diesen auf 250.000 US-Dollar Schadensersatz. Lewis soll ihm die Weltmeistergürtel der IBF und WBC nach seinem Rückkampfsieg durch K.o. in Runde vier gestohlen haben. Rahman behauptet nun, dass er diesem die Gürtel nur für ein gemeinsames Foto nach seiner Niederlage geliehen habe. Normalerweise bleiben die Trophäen im Besitz der geschlagenen Champions. Der neue Weltmeister darf sich dann in der Regel ein frisches Exemplar anfertigen lassen. Ob Lewis nach seiner Niederlage im April 2001 Rahman zuvor seine eigenen Gürtel zur Verfügung gestellt hatte, wurde nicht bekannt.
Akinwande siegt
Der frühere Europameister und WBO-Weltmeister Henry Akinwande aus Großbritannien hat seinen Comebackversuch erfolgreich fortgesetzt. Am Dienstag vergangener Woche besiegte der 37-Jährige seinen Kontrahenten Roman Sukhoterin aus Weißrussland in einem Kampf über zwölf Runden in Rumänien nach Punkten. Für Akinwande war es der 43. Sieg seiner Profikarriere. Niederlagen musste er nur gegen Lennox Lewis (1997) und Oliver McCall (2001) einstecken. Ein Unentschieden musste er gegen Axel Schulz im Jahre 1992 um den damals vakanten EM-Titel hinnehmen. Den Rückkampf und die EM-Krone gewann er 1993 nach Punkten und brachte Schulz damals dessen erste Niederlage bei.