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Dienstag, 2003-02-25

Stieglitz erboxt WM-Titel

Robert Stieglitz siegt deutlich gegen Sergey Karanevichi im Kampf um Junioren-WM

Der 21-jährige Robert Stieglitz aus Magdeburg sicherte sich am Donnerstagabend den IBF-WM-Titel im Halbschwergewicht bei den Junioren. Er besiegte im Maritim-Hotel Magdeburg den Weißrussen Sergey Karanevich einstimmig nach Punkten. Helmut Vasen-Daum, Manfred Küchler und Arno Pokrandt werteten den auf 10 Runden angesetzten Titelkampf mit 100:90, 99:91 und 99:91 für den Schützling von Trainer Werner Kirsch, der damit seinen 16. Erfolg als Profi erzielte.
Karanevich begann zunächst stark und versuchte mit seiner Linken zu punkten. Mitte des ersten Durchgangs beeindruckte Stieglitz dann aber bereits mit einer ausgezeichneten Kombination. In der Folge überzeugten beide Athleten durch gute Aktionen. Ab der zweiten Runde fand dann der zunächst nervös wirkende Lokalmatador besser in das Geschehen und wurde aggressiver. Von nun an dominierte Robert Stieglitz das Aufeinandertreffen mehr und mehr. In Runde sieben brachte er mit einigen schönen Kombinationen seinen Widersacher in Bedrängnis. Sein Kontrahent, bei dem die Kraft nun scheinbar nachließ, hatte am Ende den starken rechten Geraden von Stieglitz trotz des fahrlässigen Deckungsverhaltens nichts mehr entgegen zu setzten.
In einem weiteren Kampf überzeugte Malik Dziarra ebenfalls. Der in Magdeburg lebende Boxprofi bezwang seinen häufig die Auslage wechselnden Kontrahenten Dimitry Adamovich durch technischen K.o. nach genau 2 Minuten der neunten Runde. Nach anfänglichem Abtasten hatte der 28-Jährige seinen Gegner klar im Griff. In Runde vier überzeugte der Super-Mittelgewichtler mit einem sehenswerten linken Haken. Anschließend brachte Dziarra auch einige schöne Kombinationen ins Ziel.
Nach einer schweren Rechten zum Körper musste Ringrichter Arno Pokrandt Adamovich Anfang der neunten Runde erstmalig anzählen. Dziarra setzte nach, so dass der 27-jährige Weißrusse erneut in die Hocke ging. Nach einem weiteren schweren Wirkungstreffer mit der Linken beendete der Referee den ungleich gewordenen Fight zu Gunsten des alten und neuen IBF-Intercontinetal Meisters. Dieser will nun am 21. Dezember in Cottbus gegen Mario Veit in den Ring steigen und seinen Kampfrekord von 11 Siegen aus 11 Profikämpfen weiter ausbauen.
Der Abend in Magdeburg hatte allerdings auch noch ein paar Überraschungen parat. Ilian Ares aus Berlin bezwang Omid Nosrati durch K.o. in Runde drei. Stephan Trabant unterlag Roman Aramian aus Armenien im Super-Mittelgewicht einstimmig nach Punkten. Darüber hinaus feierte Ismaylov Rashad aus Leipzig im Super-Federgewicht einen Punktsieg gegen den Ungarn Károlyi Lakatos. Die beiden von Uli May trainierten Debütanten Mevludin Cokovic und Mehmet Hendem hatten ebenfalls einen gelungenen Einstand im Profigeschäft. Super-Mittelgewichtler Cokovic erboxte einen technischen K.o.-Sieg in der zweiten Runde gegen Alabar Horvath aus Ungarn, der 26-jährige Hendem war im Schwergewicht in Runde eins gegen Sandor Szakaly ebenfalls vorzeitig erfolgreich.