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Samstag, 2002-01-12

Stern für Muhammad Ali

Stern im Foyer des Kodak Theaters

Dem legendären Ex-Schwergewichtschampion Muhammad Ali wurde erneut eine außergewöhnliche Ehre zu Teil. Ali, der zunächst unter dem Namen Cassius Clay im Ring stand, wurde knapp eine Woche vor seinem sechzigsten Geburtstag am 17. Januar am Walk of Fame, der wohl berühmtesten Meile in Los Angeles, mit einem eigenen Stern bedacht. Entgegen der Tradition wurde dieser jedoch nicht in den Boden des Gehsteiges eingelassen, sondern auf Wunsch der Boxlegende an der Seitenwand des Foyers im Kodak Theater angebracht. Ali wollte nicht, dass auf seinem Namen von Leuten herumgetrampelt werde, die keinen Respekt vor ihm hätten.
Außerdem hatte der Bürgermeister von Los Angeles den 17. Januar 2001 in Los Angeles offiziell zum "Muhammad Ali Tag" ernannt. Muhammad Ali, der an der Parkinsonschen Krankheit leidet, ist eine herausragende Sportpersönlichkeit des 20. Jahrhunderts. Seine Kämpfe gegen Sonny Liston, George Foreman, Joe Frazier oder Leon Spinks gingen in die Geschichte ein und fesselten in den sechziger und siebziger Jahren die Menschen rund um den Globus. Die Geschichte des Boxer wurde jetzt als Biographie mit dem Titel "Ali" verfilmt und kommt gerade in die deutschen Kinos. Im Film wird Ali von US-Star Will Smith ("Independence Day") verkörpert. Der Film von Regisseur Michael Mann startete in den US-Kinos bereits am 25. Dezember.