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Mittwoch, 2003-05-21

Spadafora will Rematch

Unentschieden vom Wochenende stellt weder Spadafora noch Dorin richtig zufrieden

Keinen Sieger gab es am Samstag im Vereinigungskampf zwischen IBF-Weltmeister Paul Spadafora und WBA-Titelträger Leonard Dorin. Da beide Kontrahenten mit dem Unentschieden im dem Leichtgewichtsfight nicht zufrieden waren, wurden bereits jetzt die ersten Rufe nach einem erneuten Aufeinandertreffen laut.
"Ich will definitiv ein Rematch", sagte der Amerikaner Paul Spadafora nach dem Fight in Pittsburgh. "Ich wäre bereit, überall in der Welt zu kämpfen", bekundete der 27-Jährige. Er schlug aber Bukarest oder Montreal als mögliche Veranstaltungsorte vor. "Er ist zum Kampf in meine Heimatstadt gekommen, und ich werde in seine Heimatstadt gehen", fuhr der IBF-Champion fort.
Der 33-jährige Rumäne Leonard Dorin entgegnete: "Ich kann nicht sagen, ob ich verloren oder gewonnen habe. Es war der Kampf zweier Champions. Es war ein guter Fight, aber ich habe den Kampf nicht verloren. Die Punktrichter entschieden und ich respektiere das Urteil."

Die Wertungsrichter hatten das spannende Ringgefecht mit 115:114 für Spadafora, 115:113 für Dorin und mit 114:114 als Unentschieden gewertet. Trotz der Reichweitenvorteile von Spadafora hatte es der in Kanada lebende WBA-Weltmeister verstanden, den Lokalmatador mit einer hohen Schlagfrequenz immer wieder zu attackieren.
Eigentlich hatten beide Kontrahenten nach einem Erfolg einen Kampf mit WBC-Champion Floyd Mayweather im Visier. Darin sollte es dann um die drei Titel der bedeutendsten Boxweltverbände gehen. Doch daraus wird jetzt vorläufig nichts. Denn damit es einen Kampf um die drei WM-Gürtel geben kann, muss erst einmal ein Champion zwei der drei Titel vereinigen.