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Montag, 2003-05-19

Spadafora gegen Dorin

Beide Kontrahenten sind vor dem IBF-/WBA-Vereinigungskampf siegessicher

Wenn am Samstag in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania Paul Spadafora und Leonard Dorin aufeinander treffen, geht es um sehr viel. Denn in diesem Vereinigungskampf im Leichtgewicht stehen sich mit dem IBF-Champion Spadafora aus den USA und dem rumänischen WBA-Titelträger Dorin gleich zwei außergewöhnliche Athleten im Ring gegenüber.
Lokalmatador Spadafora trägt sicherlich aufgrund des Heimvorteils eine leichte Favoritenrolle. Mit 36 Siegen ist er bislang ungeschlagen und verfügt über die größere Erfahrung als Profiboxer. Auch an Reichweite ist "The Pittsburgh Kid" seinem Kontrahenten überlegen. Der Sohn italienischer Einwanderer hält den IBF-Titel seit August 1999. Damals bezwang er seinen Landsmann Israel Cardona in Chester, West Virginia, einstimmig nach Punkten.
Seinen Kontrahenten Dorin nimmt der 27-Jährige sehr ernst. "Er macht sehr viel Druck. Deshalb muss ich rausgehen, meinen Punch bringen und viele Kombinationen schlagen. Er ist der härteste Gegner, mit dem ich bisher im Ring stand", sagte der IBF-Titelträger vor dem Kampf. Über den Ausgang des Aufeinandertreffens bestanden bei Spadafora dennoch keine Zweifel. "Ich rechne fest mit einem Sieg, wahrscheinlich nach Punkten", sagte der Amerikaner.
Sein Gegner Leonard Dorin, der in Kanada lebt, hat ebenfalls einen Erfolg ganz klar im Visier. Der WBA-Weltmeister wird von Stephane Larouche gecoacht und erreichte bislang 21 Siege in 21 Profikämpfen. Den WBA-Gürtel sicherte sich der heute 33-Jährige im Januar vergangenen Jahres mit einem knappen Punktsieg gegen den vorherigen Champion Raul Horacio Balbi aus Argentinien, den er auch in einem Rematch knapp fünf Monate später noch einmal bezwang.
"Ich mag es, gegen die besten Gegner zu boxen. Einst wurde ich Weltmeister, aber um motiviert zu bleiben, wollte ich mehr. Deshalb wollte ich diesen Vereinigungskampf", äußerte sich Dorin vor dem Ringgefecht am Wochenende. "Ich versuche etwas zu tun, was noch keiner vor mir aus meinem Heimatland geschafft hat", schaute der in Rumänien geborene Leichtgewichtler voraus. "Ich werde gewinnen, weil ich ein großes Herz habe. Ich bin sehr aggressiv. Spadafora hat eine hervorragende Verteidigung. Deshalb muss ich ihn gut attackieren. Dann werden wir sehen, wer der bessere ist und wer den Fight gewinnen wird", präsentierte sich Dorin siegesgewiss.