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Samstag, 2002-12-07

Sidon: "Ich lege noch zu"

Andreas Sidon kann sich vorstellen, noch bis 45 im Ring zu stehen

Der Deutsche Meister im Schwergewicht Andreas Sidon denkt noch lange nicht ans Aufhören. Warum auch? Schließlich erboxte er sich gerade erst Anfang Juli gegen Yalla Krüger durch technischen K.o. in der siebten Runde die Deutsche Meisterschaft. Im November stand der 39-Jährige dann auch bei seiner Titelverteidigung gegen Marcel Beyer seinen Mann und beendete das Aufeinandertreffen erfolgreich. Im boxen.com-Expertenchat sprach Andreas Sidon jetzt mit den Boxsportfans darüber, wie es für ihn weitergehen soll. Lesen Sie hier einige Ausschnitte.
Andreas Sidon:
Hallo Leute!
Boxweltmeister:
Hallo und guten Abend!
Flo:
Guten Abend!
ivonne:
Tag zusammen!
Wilhelm von Homburg:
Moin!
Überflieger:
Hi Andreas. Andreas, Du bist jetzt 39, wie lange kannst Du Dich noch so fit halten? Wie lange wirst Du noch auf dem Niveau boxen können?
Andreas Sidon:
Lust habe ich so lange wie möglich. Ich kann noch nicht sagen, wann Ende ist. Ich habe mit 35 gemerkt, dass noch mehr geht. Ich kann mir vorstellen, meine Leistung bis 45 zu halten.
Boxweltmeister:
Bist Du eigentlich verheiratet?
Andreas Sidon:
Nicht mehr.
Flo:
Andreas, irgendwo habe ich gelesen, Du siehst Dich als Halbprofi. Das bedeutet dann doch, dass Du noch einem Beruf nachgehst oder? Welcher ist das?
Andreas Sidon:
Ja, ich bin allein erziehender Vater, Hausmann und Lebenskünstler...
ivonne:
Wilfried Sauerland hat Willi Fischer unter Vertrag genommen. Ein alter Rivale von dem war früher Kim Weber. Hast Du eine Ahnung, ob Kim Weber auch noch wieder boxen will und was er heute macht?
Andreas Sidon:
Kim Weber ist quasi zurückgetreten. Er hatte eine Nackenverletzung und wollte sein Leben grundsätzlich ändern. Seine Einstellung zum Boxsport und zum Leben haben sich geändert und er ist heute ganz anders. Wir haben noch Kontakt. Freunde von mir betreut er noch.
Liz:
Wie lange hast Du vor zu Boxen?
Andreas Sidon:
Mit 30 dachte ich bis 35, mit 35 dachte ich bis 40, mit 35 war ich stärker als mit 30 - ich kann es wirklich nicht sagen...
Pete:
Andreas, ich habe den Kampf gegen Marcel Beyer nicht so klar für Dich gesehen wie die Punktrichter. Es war sicher eine gute Leistung, aber in der zweiten Runde hat Dich Beyer einmal ganz schön erwischt. Dachtest Du in dem Moment, dass es auch schief gehen könnte?
Andreas Sidon:
Ich dachte nicht einen Moment daran, ich war die ganze Zeit auf Sieg eingestellt und wollte mich von der Einstellung auch nicht abbringen lassen. Ein Niederschlag kann im Schwergewicht schon mal passieren... Es war ja auch kein richtiger Niederschlag...
Iron Mike:
Was wärst Du heute, wenn Du nicht Boxer wärst?
Andreas Sidon:
Fitness- oder Sporttrainer.
Micky:
Wie findest Du Sven Ottke?
Andreas Sidon:
Sven Ottke hat für mich eine sehr professionelle Einstellung zum Profiboxen. Da sind wir uns sehr ähnlich. Sven und ich sind quasi die Einzigen, die die Arbeit beim Profiboxen verstehen. Sven feiert nicht, lebt diszipliniert, er ist sparsam, und er versteht die Arbeit beim Profiboxen.
Wilhelm von Homburg:
Warum tritt Willi Fischer nicht endlich einmal gegen Dich an?
Andreas Sidon:
Der Kampf gegen Willi wäre sicher interessant und muss natürlich bezahlt werden. In Frankfurt wäre es eine schöne Sache und würde bestimmt 2.000 bis 3.000 Zuschauer in die Halle ziehen. Wir sprechen schon fast zwei Jahre davon, einen solchen Kampf machen zu wollen.
The Real Deal:
Glaubst Du, in Amerika hat man es in Deinem Alter leichter?
Andreas Sidon:
Auf jeden Fall. Ich korrespondiere mit Amerika. Da wird nicht einmal über mein Alter geredet. Ich spreche derzeit über einen eventuellen Kampf gegen DaVarryl Williamson. In Amerika weiß man, dass ich im besten Alter bin.
Spider:
Um im Boxgeschäft ein wenig mitspielen zu können, muss man sich professionell vorbereiten. Das ist oft auch eine finanzielle Frage. Deshalb sind die Boxer bei größeren Promoterfirmen häufig im Vorteil. Du bist bei keinem großen Promoter oder Manager unter Vertrag. Wie finanzierst Du Dich?
Andreas Sidon:
Das ist eine gute Frage ;-) Ich finanziere mich überhaupt nicht. Im Moment ist es schwer, gegenüber meinen Kindern zu verantworten, jeden Tag nach Koblenz zum Training zu fahren. Durch meine Kämpfe kann ich meine Kosten nicht decken.
Pete:
Glaubst Du, dass Du auch noch um einen großen internationalen Profititel boxen kannst?
Andreas Sidon:
Ich selbst denke, im Schwergewichtsboxen ist alles möglich. Zumal damals (1990) auch niemand gedacht hat, dass James Buster Douglas gegen den bis dahin ungeschlagenen Mike Tyson Weltmeister wird. Ich selber habe mir, da ich keine großen Kontakte zu den führenden Verbänden habe, das Ziel gesetzt, Deutscher Rekordmeister zu werden.
The Real Deal:
Was fasziniert Dich am Boxsport besonders?
Andreas Sidon:
Dass im Ring alles möglich ist. Und dass die Box- und Lebenserfahrung ineinander übergehen und austauschbar sind. Lebenserfahrung durch Lebensbewältigung hat kein Kämpfer in Deutschland mehr als ich.
Liz:
Was hälst Du von Wilfried Sauerland?
Andreas Sidon:
Ein Segen, dass es diesen Mann im Deutschen Boxsport gibt. Wir dürfen nicht vergessen, dass der Boxsport in Deutschland ohne ihn nicht dort stehen würde, wo er steht. Er hat in schweren Zeiten den Boxsport hoch gehalten, und nicht nur durch Maske den Boxsport gesellschaftsfähig gehalten. Ich persönlich komme sehr gut mit ihm klar. Wenn man jemand erwarten kann, der menschlich ist, dann scheint er es Wilfried Sauerland zu sein. Für den Profiboxsport ist er sehr menschlich.
Wilhelm von Homburg:
Wie könnte man Deiner Meinung nach den Boxsport in Deutschland wieder interessanter und damit wieder zu einem Volkssport machen?
Andreas Sidon:
Ist es kein Volksport? Ich denke, es gäbe noch Möglichkeiten das Boxen noch interessanter zu machen, aber die Medien verkaufen den Sport eigentlich sehr gut.
Überflieger:
in Hessen gibt es so wenig Profiboxveranstaltungen. Woran liegt das? Mit Dir und Willi Fischer gibt es allein im Schwergewicht schon zwei Topleute...
Andreas Sidon:
Profiboxveranstaltungen kosten Geld und dies scheint nicht da zu sein.
Boxweltmeister:
Auf www.boxen.com kann man gerade abstimmen (http://www.boxen.com/themen/aktuelles/voting.php?vote_id=114), wen man für den besten deutschen Schwergewichtler hält. An welcher Stelle würdest Du Dich sehen?
Andreas Sidon:
Ich werde an erster oder zweiter Stelle geführt. Ich persönlich würde mich gleichgut mit Timo Hoffmann sehen, da ich ihn vom Sparring her gut kenne. Die Experten sehen das sicher anders. Aber im Sparring konnte ich Timo immer gut Paroli bieten.
Flo:
Welches Verhältnis hast Du zu Deinem Coach Detlef Loritz?
Andreas Sidon:
Detlef kennt wie ich, die Härte des Lebens. Daher sind wir ein wenig seelenverwandt und haben eine innige Freundschaft. Diese wird durch das Trainer-Schüler-Verhältnis intensiviert. Es läuft in Koblenz alles sehr familiär ab.
Fanta:
Ich habe gelesen, Du kannst in den Staaten boxen. Weißt Du schon wann und wo? Wie kommt es, dass Du dort so gefragt bist?
Andreas Sidon:
Wahrscheinlich im Januar. Die Kontakte sind durch eine Anzeige entstanden ("Deutscher Meister im Schwergewicht ohne festen Manager sucht Engagement in Amerika"). Daraufhin haben sich gleich einige gemeldet. Der Deutsche Meister gilt in Amerika seit Max Schmeling und Axel Schulz sehr viel.
Wilhelm von Homburg:
Wie geht der Fight Wladimir Klitschko vs. Jameel McCline am Samstag aus?
Andreas Sidon:
Das wird ein interessanter Kampf. Jameel McCline ist nicht so stark, wie er verkauft wird. Wenn Wladimir Klitschko gewinnt, dient das der Anerkennung in den Staaten. McCline sieht sicher seine Chance, und ich hoffe, er versucht sie zu nutzen.
Iron Mike:
Andreas, denkst Du, dass Du noch weiter zulegen kannst? Gegen Beyer warst Du viel besser als gegen Krüger.
Andreas Sidon:
Danke für das Lob. Aber ich persönlich denke, dass ich gegen Beyer wegen einer Virusinfektion nur 70-80 Prozent meiner Leistung bringen konnte. Ich bin also noch steigerungsfähig, und ich lege noch zu.
Knockouter:
Was wäre ein großer Traum für Dich im Boxen?
Andreas Sidon:
Ein Kampf um die EM gegen einen Gegner von der Qualität wie Samil Sam.
Ko-König:
Denkst Du, dass Timo Hoffmann gegen ihn eine Chance hätte?
Andreas Sidon:
Gegen wen meinst Du? Gegen Sam oder Klitschko? Gegen Sam: K.o. für Timo Runde vier oder fünf. Gegen die Klitschkos: Vitali würde er jetzt schlagen - gegen Wladimir glaube ich, würde er in den ersten Runden K.o. gehen.
Liz:
Hand aufs Herz, was hälst Du von Timo Hoffmann?
Andreas Sidon:
Ich habe lange versucht, eine enge Beziehung zu ihm aufzubauen, das war mir nicht möglich. Als Boxer im Schwergewicht ist er auf jeden Fall talentiert und zu allem fähig. Er ist groß, jung und lernfähig und wächst mit jedem Jahr.
Boxweltmeister:
Im Boxsport war zu lesen, dass Krasniqi Dich um den Deutschen Meistertitel herausfordert. Stimmt das? Wann findet der Kampf statt?
Andreas Sidon:
Er hat mich rausgefordert. Darüber bin ich froh. Gerade muss noch geklärt werden, ob er nicht gesperrt werden müsste, weil er im Oktober dieses Jahres einen Kampf um die IDM hat sausen lassen. Dieses müsste eigentlich mit einer Sperre belegt werden. Wenn aber ein Herr Högner meint, dass man sich bei den Universumboxern nicht an die Statuten halten muss, dann wäre es mir egal. Ich würde gegen ihn boxen. Aber nicht für ein niedriges Angebot. Ich bin nicht so dumm, für wenig Geld gegen ihn anzutreten. Der bisher gebotene Betrag ist lächerlich. Wenn das Universum so wenig Geld wert ist, warum lässt man ihn dann überhaupt boxen?
Wilhelm von Homburg:
Wie beurteilst Du die Aufgabe von Krasniqi damals im Kampf mit Saleta?
Andreas Sidon:
Ich habe schon vor zwei Jahren im Internet zum Ausdruck gebracht, dass Krasniqi ein Angstboxer ist. Ich habe schon in der zweiten Runde gesagt, dass er verliert. Er hatte schon immer Probleme mit den Nerven.
Josch:
Die DM scheint heute ja kaum noch etwas wert zu sein...schön das wenigstens im Schwergewicht noch etwas los ist. Früher wurden Kämpfe wie Kim Weber gegen Willi Fischer noch live übertragen, heute kann ein Boxer davon nur träumen. Wie siehst Du die derzeitige Situation der Deutschen Meisterschaften?
Andreas Sidon:
Das ist wirklich traurig, dass dem Fernsehen die Deutschen Meisterschaften nichts wert sind. Gerade dort boxen zwei interessante Gegner gegeneinander, die man auch kennt und die Fans mitbringen. Von den letzten 50 guten Kämpfen in Deutschland waren 40 Deutsche Meisterschaften. Hier spielen die Präferenzen der Promoter keine Rolle.
Knockouter:
Andreas, mit wem sparrst Du eigentlich so. Das dürfte für Dich sicherlich schwer sein, Leute dafür zu finden und zu bezahlen oder?
Andreas Sidon:
Das ist richtig. Aber als Boxer muss man immer wieder jede negative Situation in eine positive umwandeln. Ich bin mit vielen Schwergewichtlern befreundet, die auf Anruf zu mir kommen. Manchmal bin ich so erfahren, dass ich auch mit Leichtgewichtlern üben kann. Es ist aber sicher ein Nachteil für einen Halbprofi.
The MOR:
Hi Andreas! Habe ich Dich erwischt ;-)
Boxskeptiker:
Hättest du gegen Axel Schulz gewonnen?
Andreas Sidon:
Mit meiner jetzigen Erfahrung denke ich ja - vorausgesetzt ich hätte eine Lobby bei diesem Kampf im Schiedsgericht. Axel hat sehr beschränkt geboxt, zu wenig Punch, zu wenig Infight - von der Ausdauer aber phantastisch, da gehörte er zu den allerbesten auf der Welt. Aber Boxen ist ja kein Langlauf.
Josch:
Im Prinzip wäre doch ein Weltmeistertitel eines kleineren Verbandes auch etwas, solange es noch halbwegs seriös ist -WBU zum Beispiel. Oder hättest Du Angst Dich durch einen solchen Titel lächerlich zu machen?
Andreas Sidon:
Angst, mich lächerlich zu machen, kenne ich nicht. Jeder Titel hat einen Wert. Sicher sind die kleinen Verbände (WBF, WBB) klein, sie sind aber vergleichbar mit der Deutschen Meisterschaft. Die WBU ist schon bedeutender. George Foreman hat dort auch um den Titel geboxt.
Ko-König:
Was traust Du Willi Fischer noch zu?
Andreas Sidon:
Wenn ich ihn boxen sehe, ist mein erster Gedanke: Er hätte noch viele Möglichkeiten. Er ist talentiert. Wenn ich ihn als Person betrachte, denke ich manchmal, in dem Menschen steckt kein Boxer. Boxer sollten eine gewisse Hungrigkeit ausstrahlen. Bei ihm habe ich immer das Gefühl, er ist satt. Deshalb traue ich ihm nicht mehr so viel zu. Er hat es vielleicht zu einfach gehabt. Und Boxen ist die Metapher des Lebens.
pkv-peter:
Hallo Andreas, wann und wo findet Dein nächster Kampf statt?
Andreas Sidon:
Ich wurde gefragt, für Sanders bei der WBF-WM in München zu boxen, aber der Kampf wurde abgesagt. Der nächste Kampf könnte deshalb am 10. Januar gegen DaVarryl Williamson sein, in irgendeinem amerikanischen Kasino.
Ko-König:
Wie fandest Du die Leistung von Vitali Klitschko gegen Larry Donald?
Andreas Sidon:
Er hatte eine zu offene Deckung, was nur möglich war, gegen einen beweglichen, aber schwach schlagenden und nicht zum siegen gekommenen Donald. Nur deshalb hat es gereicht.
The Real Deal:
Wie groß bist Du?
Andreas Sidon:
1,97 m und 109 kg schwer.
Pete:
Was sind Deiner Meinung nach Deine stärksten Waffen?
Andreas Sidon:
Meine Trainingsdisziplin, mein Wille und meine Härte. So, jetzt bitte langsam die letzten Fragen...
DirektinsGesicht:
Wie warst Du so als Jugendlicher? Eher ein aggressiver Typ?
Andreas Sidon:
Da ich ohne Eltern aufgewachsen bin und mit 17 aus dem Heim geflogen bin, war ich eher ein misstrauischer Typ und hatte vielleicht auch eine ängstliche Einstellung. Ich habe versucht, dies durch ein aggressivähnliches Verhalten zu kompensieren und so einen Schutzwall um mich herum aufgebaut.
Goldfinger:
Sinan Samil Sam ist jetzt Europameister. Ein Kaliber, dass Du Dir durchaus zutraust?
Andreas Sidon:
Sam? Auf jeden Fall. Vielleicht werden sie mich unterschätzen, deshalb würde man vielleicht einen Kampf akzeptieren. Ich glaube aber nicht, dass Sam nach seinem Kampf gegen Williams noch Europameister ist.
ivonne:
Wie findest Du Mario Schiesser. Traust Du ihm ein erfolgreiches Comeback zu?
Andreas Sidon:
Nein.
The Real Deal:
Wie findest Du das Frauenboxen? Die Frau Deines Trainers ist ja sehr erfolgreich...
Andreas Sidon:
Das muss jeder für sich selbst ausmachen. Dadurch, dass ich eine Boxweltmeisterin persönlich kenne, die ich sehr mag, bin ich mit ihr größter Fan geworden. Ich sehe bei ihr, dass sie durch ihre Art zu arbeiten, mich zum Boxfan gemacht hat. Vielleicht ist Nadja aber auch nur eine Ausnahme. Ich hätte nie gedacht, dass Frauen so hart schlagen können.
Spider:
Welche Bilanz hast Du als Amateur gehabt?
Andreas Sidon:
Weiß ich nicht mehr...
Pete:
Im Sommer hast Du gegen Yalla Krüger gewonnen. Wer war für Dich stärker, Krüger oder Beyer?
Andreas Sidon:
Auf jeden Fall Beyer. Allein schon durch seinen Background. Ich hatte in Potsdam 2.000 Zuschauer auf meine Seite gezogen. Dies war in Nürnberg sehr schwer, da er ein Sauerlandmann war. Letzte Frage bitte...
Tiger1:
Hast Du auch schon Mal ein so geschlossenes Auge wie Dariusz bei seinem letzten Kampf gehabt? Hätte der Ringrichter nicht vorher abbrechen müssen?
Andreas Sidon:
Da bin ich der falsche Ansprechpartner, da ich immer glaube, so lange der Boxer nicht am Boden ist, muss weiter geboxt werden. Das ist Profiboxsport, das ist unser los. Ich hatte letztes Jahr gegen Farhat Chaanoune in der zweiten Runde einen Riss über dem Auge. Zum Glück wurde der Kampf nicht abgebrochen und ich konnte durch K.o. siegen (10.). Da Dariusz also vorzeitig gewonnen hat, war die Entscheidung des Ringrichters aus meiner Sicht richtig.
Andreas Sidon:
Vielen Dank noch einmal an alle und noch einen schönen Abend!
The MOR:
Dir auch. Einen schönen Gruß von the magic of radio.
Andreas Sidon:
Herzliche Grüße noch einmal an The MOR! Das ist die Gruppe mit meinem Einlauflied!
The MOR:
www.the-mor.de.
Andreas Sidon:
Der Titel des Liedes: One Man Is Standing – forever.
Andreas Sidon:
Wiedersehen zusammen!
Fred:
Hi Andreas, vielen Dank - viel Glück weiterhin!
Tiger1:
Bye, schönen Abend noch...
Marlen:
Alles Gute weiterhin Andreas!
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Die nächsten boxen.com-Expertenchats:
Dienstag, 10. Dezember 2002, ab 19.00 Uhr mit Fighting Nordin;
Dienstag, 17. Dezember 2002, ab 19.00 Uhr mit Oktay Urkal;
Dienstag, 24. und 31. Dezember findet kein Expertenchat statt.