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Samstag, 2002-09-14

Sheika: Hand gebrochen

Beim Kampf um die Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht des WBC boxte der Herausforderer mit einem Handicap

Im Kampf um die Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht des WBC, die am Freitag der Titelverteidiger Eric Lucas aus Kanada in Montreal deutlich und einstimmig nach Punkten für sich entschied, brach sich der Herausforderer Omar Sheika aus den USA in der dritten Runde die rechte Hand. Dabei wurde ein Knochen vor dem Zeigefingergelenk in Mitleidenschaft gezogen.
Wie erst jetzt bekannt wurde, verspürte Sheika in dieser Runde nach einem Aufwärtshaken Schmerzen. Wenig später, in der selben Runde, hörte er ein Krachen, als einer seiner Schläge auf dem Ellenbogen von Lucas landete. Sheika hatte in der dritten Runde mehrere große Angriffe gestartet. Der Titelverteidiger dominierte danach zunehmend den Kampf, konnte ihn aber nicht zu einem vorzeitigen Ende bringen.
Am Ring in Montreal saß unter den Zuschauern im Molson Center auch Markus Beyer, die Nummer eins der WBC-Weltrangliste und der nächste Gegner für Weltmeister Lucas. Der Boxer aus dem Sauerland-Team erklärte nach dem Kampf auf der Pressekonferenz: "Besonders beeindruckt hat mich Lucas, als Sheika in der dritten Runde stark attackierte. Er zeigte seine Fähigkeiten in der Verteidigung und konterte mit einer Rechten."
Dennoch glaubt der 31-Jährige frühere WBC-Weltmeister im Super-Mittelgewicht an einen Sieg gegen den gleichaltrigen Champion: "Ich habe ihn schon mehrmals auf Video gesehen und meine Meinung hat sich nicht geändert. Ich weiß, ich werde ihm einen guten Kampf liefern und ich werde gewinnen", sagte Beyer. Der Kampf gegen Lucas soll voraussichtlich im Dezember stattfinden.