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Donnerstag, 2008-01-24

Shabani auf dem Vormarsch

Frank Shabani will in diesem Jahr den EU- oder EM-Titel ins Visier nehmen

Zwölfter Kampf für Frank Shabani! Der Weltergewichtler wird am 26. Januar im Berliner Tempodrom auf den Italiener Italo Brussolo treffen. Nachdem der 25-Jährige erst im November 2006 in Mülheim an der Ruhr seinen Einstand als Profi gab und Saber Gasmi einstimmig nach Punkten besiegte, zieren inzwischen elf Siege die Bilanz des Berufsboxers.

Weltergewichtler Frank Shabani: Elf Siege in elf Profikämpfen
Zuletzt verwies er am 29. Dezember den Amerikaner Clint McNeil deutlich in seine Schranken, gewann in der Seidensticker Halle in Bielefeld nach zwei Minuten und 27 Sekunden der ersten Runde durch Knockout. Doch lange Zeit, um sich auszuruhen, hatte der in Berlin-Hellersdorf lebende Kämpfer danach nicht.
"Natürlich habe ich den Jahreswechsel gefeiert, doch zu Beginn des neuen Jahres stieg ich gleich wieder in die Vorbereitung ein. Neben dem Kraft-, Ausdauer- und Konditionstraining standen viele spezielle Einheiten auf dem Programm. Zuletzt rückte dann das Sparring in den Vordergrund", blickt er auf seine Vorbereitung zurück.

In Bielefeld gewann Frank Shabani gegen den Amerikaner Clint McNeil
Für das Jahr 2008 hat sich Shabani eine Menge vorgenommen. "Mein Ziel ist es, in den nächsten zwölf Monaten um die EU- oder Europameisterschaft zu kämpfen. Natürlich wird es jetzt langsam härter, die Gegner werden stärker. Doch ich arbeite sehr hart an mir und will am Ende des Jahres nicht mit leeren Händen dastehen", kündigt er an.
In seinen letzten Kämpfen konnte sich der Weltergewichtler noch einmal kräftig steigern. "Ich denke, diese Entwicklung hat sehr viel mit meinem Kampf im Oktober in Helle-Mitte zu tun. Der Kampf war Motivation pur. Als Lokalmatador wollte ich gegen Janos Petrovics natürlich unbedingt zeigen, was in mir steckt", blickt er zurück.

Im Dezember siegte Frank Shabani durch K.o. in Runde eins (Fotos: SE)
"Vorher hatte ich mir vorgenommen, aggressiver zu boxen. Doch irgendwie gab es immer eine Hemmschwelle. Doch durch die großartige Unterstützung der heimischen Zuschauer war ich in der Lage, diese Barriere zu durchbrechen. Die Aggressivität im Ring konnte ich dann auch in den Kämpfen danach zeigen", fährt Shabani fort.
Gegen Italo Brussolo dürfte es allerdings äußert schwer werden, den Kampf vorzeitig für sich zu entscheiden. "Mit acht Siegen aus neun Profikämpfen kommt er mit einer starken Bilanz nach Berlin. Brussolo darf auf keinen Fall unterschätzt werden. Von der Papierform her ist er mein bisher stärkster Gegner", weiß der Weltergewichtler.

Gegen Petrovics zeigte Shabani im Oktober Stärke (Foto: Frank Ludwig)
Bei seinem Heimspiel gegen den 29-jährigen Kontrahenten aus Italien hofft Shabani deshalb auch auf die Unterstützung des Publikums: "Ich bin in Berlin-Hellersdorf zu Hause. Deshalb werden sicherlich viele Freunde und Bekannte unter den Zuschauern sein. Auch meine Geschwister wollen kommen, um mich zu unterstützen."