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Freitag, 2003-10-24

Schwerstarbeit für Aramian?

Internationale Deutsche Meisterschaft im Mittelgewicht: Roman Aramian gegen Sebastian Sylvester

Am Samstag findet in Berlin der Kampf um die Internationale Deutsche Meisterschaft im Mittelgewicht zwischen dem 20-jährigen Roman Aramian (13 Kämpfe, 9 Siege) und dem knapp drei Jahre älteren Herausforderer Sebastian Sylvester (11 Profikämpfe, 10 Siege) aus Greifswald statt. Der in Koblenz lebende Titelverteidiger weiß, dass in der Hauptstadt keine leichte Aufgabe auf ihn wartet.
"Sebastian Sylvester ist ein technisch guter Boxer, mit einer guten Kondition. Er geht ausgezeichnet zum Körper und will natürlich gewinnen. Aber das wird nicht so einfach. Denn mit mir trifft er auf einen Gegner, der selbst auch auf dem Weg nach oben ist. Die Zuschauer werden deshalb einen würdigen Meisterschaftskampf erleben", zeigt sich der Schützling von Coach Detlef Loritz optimistisch.
Dabei scheint ihn auch nicht zu stören, dass der in Berlin von Manfred Gebauer trainierte Herausforderer quasi als Lokalmatador in den Ring steigen wird. "Ich habe auch Mohammad Rasuli vor der eigenen Haustür ausgeknockt, um den Titel zu gewinnen. Da war auch der größte Teil der Zuschauer auf seiner Seite. Aber im Ring war er ganz allein mit mir. Das wird bei Sebastian Sylvester nicht anders sein", fährt der Titelverteidiger fort.
"Mein Wille ist, später gegen Felix Sturm oder Dirk Dzemski zu boxen. Auf diesem Weg muss ich Gegner wie Sebastian Sylvester klar und deutlich schlagen. Dafür trainiere ich sehr hart. Hinzu kommt, dass ich die richtige Einstellung zum Sport habe", äußert sich Aramian weiter, der ohne jemals einen Amateurkampf bestritten zu haben, im September 2001 sein Profidebüt gab.
Deshalb lässt der Internationale Deutsche Meister auch keinen Zweifel daran, wie das Aufeinandertreffen im Sportcenter Jumps am Wochenende ausgehen wird. "Ich habe mit Detlef Loritz einen ganz erfahrenen Trainer, der mich entsprechend auf meinen Gegner vorbereitet hat. Ich persönlich bin zwar auf zehn Runden eingestellt. Aber ich glaube, dass Sebastian Sylvester bei dem Druck, den ich mache, es schwer haben wird, mit mir diese zehn Runden zu gehen", gibt sich der Titelträger sehr zuversichtlich.