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Freitag, 2007-06-15

Schwerer Fight für Pianeta

Wenn der 22-jährige Schwergewichtler Francesco Pianeta am 23. Juni im Rahmenprogramm des Europameisterschaftskampfes zwischen Sebastian Sylvester und Amin Asikainen in den Ring steigt, erwartet ihn eine schwere Bewährungsprobe. Denn der Rechtsausleger trifft in Zwickau auf Miyan Solomons, der bisher neun seiner elf Profifights gewann. Achtmal siegte der 33-Jährige bei seinen Kämpfen vorzeitig - Pianeta dürfte also vor der Schlagstärke des Südafrikaners gewarnt sein.

Der Schwergewichtler Francesco Pianeta steigt in Zwickau in den Ring
Nach seinem schmeichelhaften Punktsieg am 14. April in Stuttgart gegen den erfahrenen Italiener Paolo Ferrara ging Pianeta hart mit sich ins Gericht. "Mir hat in dem Kampf einfach die Kraft gefehlt", blickt er auf seine Leistung zurück, "deshalb habe ich mich dieses Mal anders als zuletzt vorbereitet." Dazu gehörte auch, dass der in Italien geborene Schwergewichtler vor dem Fight in der Stadthalle Zwickau nicht wie sonst üblich in Recklinghausen, sondern in Berlin trainierte.

Francesco Pianeta hat sich in Berlin auf den 23. Juni vorbereitet
"Ich konnte mich in den letzten Wochen technisch stark verbessern. Im Max-Schmeling-Gym hatte ich sehr gute Sparringspartner, so dass ich auch im taktischen Bereich dazulernte. Eine weitere Umstellung gab es bei der Ernährung. Ich habe viel weniger Süßigkeiten gegessen und schaue inzwischen sehr genau darauf, was ich esse und trinke. In der Vorbereitung habe ich dadurch ein paar Kilogramm abgenommen. Ich hoffe, dass dies meiner Schnelligkeit zugute kommt", berichtet er.

Francesco Pianeta hat in Zwickau einen schweren Gegner vor den Fäusten
Pianeta, der bisher zehn Siege aus zehn Profikämpfen auf seinem Konto hat, erwartet den bisher schwersten Fight seiner Laufbahn. "Solomons hat einen harten Punch, ist konditionell sehr gut drauf und auch technisch nicht schlecht. Doch wenn es zukünftig weiter bergauf gehen soll, muss ich ihn schlagen. Sollte mir das nicht gelingen, müsste ich mir eingestehen, dass ich erst einmal nichts auf den vorderen Plätzen der europäischen Rangliste zu suchen habe", glaubt er.

Bislang ist die Kampfbilanz von Francesco Pianeta ohne Makel
Die Motivation, auch den in Kapstadt lebenden Miyan Solomons zu bezwingen, ist für Pianeta riesig. "Vor 13 Monaten bin ich Vater geworden", erzählt er, "seither hat sich eine Menge in meinem Leben verändert. Ich kämpfe heute nicht mehr nur für mich. Wenn es im Ring mal eng wird, denke ich an meinen Sohn Luciano Alessio. Dann kann ich noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Mir hilft das, kritische Situationen zu überstehen und dann doch noch zu siegen."