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Dienstag, 2003-07-15

Schenk um WBO-WM?

Bert Schenk will den WBO-Gürtel im Mittelgewicht zurück nach Deutschland holen

Der gebürtig aus Burg stammende Mittelgewichtler Bert Schenk (33 Siege, 1 Niederlage) wird voraussichtlich im September um die WBO-Weltmeisterschaft im Mittelgewicht boxen. Der 32-jährige Weltranglistenerste der World Boxing Organization soll dann in Berlin auf den neuen Weltmeister des Weltverbandes, Hector Javier Velazco aus Argentinien, treffen. Dies meldet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Der Südamerikaner hatte sich im Mai gegen den Ungarn András Gálfi zunächst den Interim-Titel gesichert. Der Titelkampf wurde damals angesetzt, nachdem der vorherige WBO-Champion Harry Simon aus gesundheitlichen Gründen und aufgrund von rechtlichen Problemen bis dahin nicht in der Lage war, eine Titelverteidigung zu bestreiten. Ende Juni wurde Hector Javier Velazco dann offiziell von der WBO zum neuen Weltmeister ernannt.
In der Gewichtsklasse bis 72,574 Kilogramm ist Bert Schenk als Nummer eins der WBO-Weltrangliste der Pflichtherausforderer für den in Buenos Aires lebenden WBO-Champion. Dieser erreichte bislang 29 Siege, zwei Niederlagen und ein Unentschieden in seiner Profilaufbahn. Dabei bestritt der südamerikanische Mittelgewichtler allerdings alle bisherigen Ringgefechte in seiner argentinischen Heimat.
Für Bert Schenk ist es nicht die erste Möglichkeit, WBO-Weltmeister zu werden. Im Januar 1999 erboxte er sich in Cottbus gegen Freeman Barr schon einmal den WM-Gürtel, musste diesen aber nach nur einer erfolgreichen Titelverteidigung verletzungsbedingt wieder abgeben. Als der deutsche Rechtsausleger im Oktober 2000 zur erneuten WM-Chance kam, unterlag er in Berlin dem Schweden Armand Krajnc durch technischen K.o. in der sechsten Runde.