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Mittwoch, 2007-12-05

Sanders kämpft im Februar

Schwergewichtler Corrie Sanders setzt sein Comeback fort

Am 8. März des Jahres 2003 sorgte der Südafrikaner Corrie Sanders für eine der größten Sensationen, die sich auf deutschem Boden im Boxsport zugetragen hat. In Hannover stürzte er - ansonsten eher für seine Liebe zum Golfspiel bekannt - völlig überraschend den damaligen WBO-Weltmeister Wladimir Klitschko vom WM-Thron. Insgesamt viermal musste der damals 26-jährige Titelverteidiger aus der Ukraine zu Boden, ehe der Herausforderer nach 27 Sekunden der zweiten Runde als neuer WBO-Champion feststand.

Corrie Sanders, früherer WBO-Weltmeister und WBC-Titelaspirant (Foto: SE)
Doch nach dem Titelgewinn des Südafrikaners war es im April 2004 mit Wladimirs älterem Bruder Vitali ausgerechnet ein weiterer Klitschko, der Corrie Sanders im Kampf um die WBC-Weltmeisterschaft im Schwergewicht bezwang und damit die Familienehre wieder herstellte. Danach wurde es jedoch stiller um den Berufsboxer aus Pretoria. Im Jahr 2004 folgte lediglich noch ein siegreicher Kampf im österreichischen Sölden gegen Alexei Varakin, ehe der Ex-Champion für fast zwei Jahre völlig von der Bildfläche verschwand.
Im November letzten Jahres folgte das Comeback: In Mafikeng in der südafrikanischen Provinz Nordwest meldete sich Sanders im Ring zurück und bezwang den Australier Colin Wilson eindrucksvoll durch technischen K.o. in der zweiten Runde. Am 12. Mai dieses Jahres folgte ein Punktsieg über zehn Runden gegen den Brasilianer Daniel Bispo, obwohl sich Sanders bereits im ersten Durchgang des Fights eine Verletzung an der linken Schlaghand zugezogen hatte. Am 2. Februar kommenden Jahres soll nun das nächste Ringgefecht folgen.
Gegner soll dann im Emperors Palace in Kempton Park, Südafrika, sein Landsmann Osborne Machimana sein. Der 29-Jährige erkämpfte bisher in 20 Profifights 14 Siege und ein Unentschieden. Sanders, der 42 Erfolge aus 45 Ringduellen in seiner Profibilanz zu Buche stehen hat, dürfte sich mit einem weiteren Sieg noch einmal für größere Aufgaben empfehlen wollen. Doch dem Schwergewichtler aus Südafrika rennt ein wenig die Zeit davon. Denn im Januar feiert der Rechtsausleger aus Pretoria bereits den 42. Geburtstag.