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Freitag, 2007-12-14

Sanavia: "Ich gewinne!"

Europameister Cristian Sanavia ist zuversichtlich

Am 8. Dezember steigt Europameister Cristian Sanavia zu seiner Titelverteidigung gegen Danilo Häußler in den Ring. Der Italiener, der auch schon WBC-Weltmeister im Super-Mittelgewicht war und den EM-Gürtel am 1. Juni in Ajaccio auf der Insel Korsika durch einen knappen Punktsieg gegen den Russen David Gogiya eroberte, ist vor seiner ersten Titelverteidigung äußerst optimistisch. Nur wenige Tage vor dem Fight in Basel stellte sich der Rechtsausleger zum Gespräch.

Rematch: Cristian Sanavia (l.) trifft wieder auf Danilo Häußler (r.) (Foto: SE)
Herr Sanavia, viele Menschen dachten vielleicht nach Ihrer Niederlage im Juli 2005 gegen Danilo Häußler, dass Ihre erfolgreichen Zeiten vorbei sind. Aber Sie gewannen die nächsten vier Kämpfe und eroberten anschließend den EM-Titel gegen David Gogiya. Wie haben Sie die letzten zwei Jahre gesehen?
Cristian Sanavia: Um ehrlich zu sein, waren die zwei Jahre nach der Niederlage gegen Häußler nicht die besten meiner Karriere. Doch obwohl ich nicht auf meinem höchsten Niveau gekämpft habe, war es möglich, Europameister zu werden. Das gibt mir eine Menge Sicherheit. Was wird erst möglich sein, wenn ich mich - so wie jetzt - richtig konzentriert vorbereitet habe?
Wie sah denn Ihre Vorbereitung für den Kampf gegen Danilo Häußler aus?
Cristian Sanavia: Ich fühlte, dass ich einen Neuanfang brauche. Deshalb ging ich wieder zu meinem früheren Trainer Gino Freo zurück, der mich bereits zu Beginn meiner Profilaufbahn betreute und unter dessen Regie ich auch schon Europameister im Mittelgewicht geworden war. Das ist also nicht mehr der gleiche Coach, wie beim ersten Kampf gegen Häußler. Man kann sagen, ich bin wieder zu meinen Wurzeln zurückgekehrt. Wir trainierten in meiner Heimatstadt Piove di Sacco, einem kleinen Städtchen in der Nähe von Padua. Ich begann das Training bereits im August, legte aber zwischenzeitlich eine kleine Pause ein. Ich fühle mich jetzt richtig gut. Ich hatte harte Sparringsrunden mit meinem italienischen Landsmann Roberto Cocco. Er ist einer, der in der Zukunft noch einige Experten überraschen wird.
Sie sind jetzt 32 Jahre alt. Vor Ihnen liegt noch genügend Zeit, wieder einen WM-Kampf ins Visier zu nehmen. Ist das Ihr Ziel?
Cristian Sanavia: Das ist mein Ziel, definitiv! Ich will wieder in der absoluten Weltspitze mitmischen. Für einen WM-Kampf könnte ich mir sogar vorstellen, wieder zurück ins niedrigere Mittelgewicht zu wechseln.
Ihr Herausforderer in Basel ist Danilo Häußler. Der erste Kampf gegen ihn endete für Sie mit einer knappen Punktniederlage. Welche Erinnerungen haben Sie an den Kampf in Nürnberg?
Cristian Sanavia: Das war von meiner Seite aus ein schlechter Kampf. Zuerst war ich wütend über die Entscheidung der Punktrichter, doch inzwischen kann ich damit leben: Es war ein enger Fight und kein Fehlurteil zu Gunsten des einheimischen Boxers.
Was sind denn die Stärken von Danilo Häußler?
Cristian Sanavia: Er ist beständig, mental stark und hat vor nichts Angst.
Wie wird der Kampf in der St. Jakobshalle ausgehen?
Cristian Sanavia: Ich gewinne! Das garantiere ich.
Wie sind denn Ihre weiteren Pläne im Falle einer erfolgreichen Titelverteidigung?
Cristian Sanavia: Alles Schritt für Schritt! Erst einmal muss ich Häußler besiegen und das wird nicht so leicht. Nach dem Kampf können Sie mich dann noch einmal fragen.