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Sonntag, 2008-06-01

Ruck, zuck, Huck!

Nach Kiefer-OP schon wieder lockeres Training

Der Mann ist hart im Nehmen: Samstag brach sich Käpt´n Huck beim Gewinn der IBF-Intercontinental-Meisterschaft gegen Frantisek Kasanic den Kiefer. Am Dienstag wurde der 23-jährige Cruisergewichtler im Unfallkrankenhaus Berlin operiert. Und bereits am Mittwochnachmittag absolvierte er schon wieder ein 40-minütes Training. Dabei fuhr er hauptsächlich auf einem Heimtrainer Rad. "Das hat gut getan. Aber Arthur Abraham, der ja auch schon einen Kieferbruch hatte, meinte später zu mir, ich solle es etwas ruhiger angehen lassen", berichtet der Schützling von Trainer Ulli Wegner.

Hart, härter, Huck
Deshalb vertreibe er sich jetzt die Zeit in erster Linie mit Spaziergängen und Liegestütz. "Ich hoffe, dass ich das Krankenhaus schon in den nächsten Tagen verlassen kann. Danach mache ich vielleicht noch einen kurzen Urlaub. Doch grundsätzlich möchte ich so schnell wie möglich wieder richtig ins Training einsteigen", erzählt Huck. Besonders dankbar ist er Prof. Dr. Dr. Michael Herzog und seinem Team. "Wie sich hier alle um mich kümmern, das ist großartig", so der Cruisergewichtler.

Kasanic bekam Hucks Schlagkraft vergangenen Samstag zu spüren (Fotos: SE)

Langeweile gab es in den letzten Tagen nicht. "Viele Menschen haben mich besucht und wollten mir nach dem Sieg gegen Kasanic persönlich ihre Glück- und Genesungswünsche übermitteln. Auch mein Vater und meine Mutter sind aus Bielefeld gekommen, um nach mir zu schauen. Ein Problem gab es dabei allerdings. Alle bringen mich immer zum Lachen. Und genau das tut noch ganz schön weh!"