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Sonntag, 2002-11-17

Roy Jones unter Druck

IBF lehnt Antrag des Halbschwergewichts-Champions ab

Der Weltverband IBF hat ein Gesuch des Champions der Verbände IBF, WBA und WBC im Halbschwergewicht Roy Jones abgelehnt. Der 33-Jährige will im März gegen den WBA-Champion im Schwergewicht John Ruiz antreten und hatte die IBF um Aufschub für seine Pflichtverteidigung im Halbschwergewicht gegen seinen US-Landsmann Antonio Tarver gebeten.
"Der Grund ist einfach, dass wir der Ansicht sind, dass es zu einer unannehmbaren Kampfpause im Halbschwergewicht gekommen wäre, wenn wir dem Antrag von Roy stattgegeben hätten, gegen Ruiz zu boxen und den IBF-Titel im Halbschwergewicht zur selben Zeit zu tragen", erklärte Marion Muhammad, die Präsidentin des Weltverbandes.
Jones bekommt nun bis zum 18. November abends Zeit, sich zu entscheiden, ob er seine Pflichtverteidigung gegen die Nummer eins Antonio Tarver bestreitet oder nicht. Bis dahin wissen auch die Boxsportfans endlich, ob einer der interessantesten Kämpfe im Schwergewicht der letzten Jahre zustande kommen wird.
Sollte sich Jones für das Duell gegen Ruiz entscheiden, wird der IBF-Titel vakant und die nächstplatzierten, verfügbaren Boxer in der Weltrangliste dürfen um den Titel kämpfen. Dies würde derzeit bedeuten, dass Antonio Tarver gegen seinen Landsmann Montell Griffin um den WM-Titel boxen könnte.
Tarver hatte in Anspielung an den gewonnen Prozess von Graciano Rocchigiani gegen das WBC vor Verkündung der Entscheidung noch erklärt, dass er 31 Millionen Gründe habe, um sein Recht als offizieller Herausforderer, notfalls mit rechtlichen Mitteln, zu kämpfen. Ein Gericht in New York sprach dem 38 Jahre alten Rocchigiani im September 31 Millionen US-Dollar zu, da das WBC 1998 ihm ungerechtfertigt den WM-Gürtel abgenommen und Roy Jones zum Weltmeister erklärt hatte.