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Mittwoch, 2005-09-21

Rieck am Ring

Jens-Jörg Rieck kommentiert in Atlantic City - Klitschko vs. Peter

Jens-Jörg Rieck wird den Schwergewichtskampf von Wladimir Klitschko gegen Samuel Peter in der Nacht zum Sonntag (5 Uhr, MESZ) live im Ersten kommentieren.
Der Reporter vom Südwestrundfunk, der auch zum festen Stamm der Fußballkommentatoren in der ARD-Sportschau gehört, prophezeit den Zuschauern in Deutschland einen spannenden Fight. "Ich halte Wladimir für den besseren Boxer, er hat einen unglaublich harten Punch und kann auch viel einstecken", schätzt der Boxexperte ein.

"Besonders interessant ist der Kampf, weil sich die beiden vom gemeinsamen Sparring vor vier Jahren sehr gut kennen. Beide haben angekündigt, dass es nicht über zwölf Runden gehen wird – das Aufbleiben oder das Frühaufstehen lohnt sich also bestimmt."
Als aktiver Fußballer brachte es der gebürtige Berliner Jens-Jörg Rieck immerhin bis in die 3. Liga. Dann wechselte er in eine eher exotische Sportart – das Rugby. 1982 kam der gelernte Maurer plötzlich und unerwartet sogar zu Länderspielehren. Mit der DDR-Auswahl unterlag er den Polen in Warschau allerdings deutlich. "Die Armeezeit beendete diese kurze und etwas skurrile Rugby-Karriere dann allerdings schnell."
Die Leidenschaft des Reporters Rieck, der privat mit Hertha-Co-Trainer Andreas Thom befreundet ist und auch dessen Trauzeuge war, gilt neben dem Fußball vor allem dem Boxen. Nach seinem Wechsel zum damaligen Südwestfunk 1991 berichtete er für das ARD-Radio von allen Olympischen Spielen und Amateur-Box-Weltmeisterschaften. Auch die Kämpfe von Henry Maske und Axel Schulz übertrug er für die deutschen Hörer.
Trotz seiner Amerika-Erfahrung ist der Klitschko-Kampf in der Samstagnacht dennoch ein beruflicher Höhepunkt für den 42jährigen Familienvater. "Ein Schwergewichtskampf in Amerika, das ist immer eine große Show im Mekka des Boxens. Ich freue mich riesig darauf und bin sicher, dass die Zuschauer nicht enttäuscht sein werden."

Wladimir Klitschko und sein Trainer Emanuel Steward