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Sonntag, 2002-12-01

Reid hofft auf Starie

Ex-Champion Robin Reid drückt seinem Landsmann David Starie beim Kampf gegen Markus Beyer die Daumen

Neben David Starie, dem Gegner für Markus Beyer am 7. Dezember, hat ein weiterer Brite ein Auge auf den WM-Titel des WBC geworfen: Robin Reid, ebenso wie Beyer früherer WBC-Weltmeister im Super-Mittelgewicht, will den WM-Gürtel wieder in seinen Besitz nehmen, den er zwischen 1996 und 1997 dreimal verteidigte. Doch hierfür muss der Boxer aus Liverpool erst einmal wieder gegen hochkarätige Gegner in den Ring steigen, um sich eine gute Position in der Weltrangliste zu sichern.
Am kommenden Samstag dürfte dies Reid jedoch schwer fallen. Denn mit dem Südafrikaner Mondi Mbonambi steht ihm in seiner Heimatstadt zwar ein passabler, aber keineswegs hervorragender Boxer im Ring gegenüber. Nach drei Niederlagen in vier Kämpfen, unter anderem gegen den WBO-Champion Joe Calzaghe, zwischen 1997 und 2000 hat der 31-Jährige gegen keinen wirklich ernstzunehmenden Kontrahenten mehr geboxt.
Seit seiner letzten Niederlage gegen Silvio Branco aus Italien im Jahr 2000, dem früheren erfolglosen Herausforderer des IBF-Champions Sven Ottke, gewann er sechs Mal im Kampf um den WM-Titel des unbedeutenden Verbandes WBF. In seiner Kampfbilanz konnte er bislang 32 Siege verbuchen. Dem gegenüber stehen jene drei verlorenen Kämpfe und ein Unentschieden.
Im Lager des Briten hofft man nun, dass Starie sich gegen Markus Beyer am 7. Dezember den Interim-WM-Titel holt: "Robbie freut sich auf ein aufregendes Jahr 2003, er weiß, dass er nicht mehr jünger wird. Er möchte wirklich, dass Starie sich den WBC-Titel holt und will gegen den Sieger des Kampfes Starie gegen Lucas antreten", sagte Brian Hughes, der Trainer von Reid.
Dagegen kann allerdings ein Mann ganz entscheidendes unternehmen: Mit einem Sieg und dem Interim-WM-Titel gegen Starie bekommt nämlich Markus Beyer aus dem Sauerland-Team die Chance, sich seinen WM-Gürtel zurückzuerobern, den er im Jahre 2000 gegen Glenn Catley, ebenfalls aus Großbritannien, verloren hatte.