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31.03.2017
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Montag, 2007-06-04

Rahmenkämpfe in Bamberg

Neben der eindrucksvollen Titelverteidigung von IBF-Weltmeister Arthur Abraham, dem Sieg von Marco Huck im IBF-WM-Ausscheidungskampf und dem vorzeitigen Erfolg von Alexander Povetkin hatte der Kampfabend in Bamberg noch einige weitere Highlights zu bieten. Insgesamt standen am Samstag neun Kampfpaarungen in der JAKO-Arena auf dem Programm.
1. Kampf: Jevgenijs Stamburskis (Lettland) vs. Lukasz Janik (Polen)

Seinen vierten Sieg im vierten Profikampf verbuchte am Samstag Lukasz Janik für sich. Der 21-jährige Pole, der an diesem Abend von Trainer Georg Bramowski in der Ringecke betreut wurde, setzte seinen Kontrahenten von Beginn an unter Druck. Jevgenijs Stamburskis kassierte bereits in der Anfangsphase harte Treffer mit der Rechten. Auch im zweiten Durchgang blieb Janik der dominierende Mann im Ring. Sein Gegner aus Lettland versuchte vermehrt, sich durch Klammern und Halten über die Zeit zu retten. Auch in Durchgang drei brachte der polnische Cruisergewichtler harte Hände ins Ziel. Zur vierten Runde kam Stamburskis dann nicht mehr aus seiner Ringecke und signalisierte aufgrund einer Ellenbogenverletzung die Aufgabe.
Offizielles Urteil: Sieger Janik durch technischen K.o. in der vierten Runde

2. Kampf: Mustapha Stini (Belgien) vs. Karo Murat (Deutschland)

Von der ersten Sekunde an dominierte Super-Mittelgewichtler Karo Murat das auf sechs Runden angesetzte Aufeinandertreffen gegen den erfahrenen Belgier Mustapha Stini. Mit linken und rechten Seit- und Aufwärtshaken setzte der Schützling von Trainer Ulli Wegner seinem 32-jährigen Kontrahenten stark zu. Der Gegner aus dem belgischen Liege wirkte nach harten Treffern des 23-Jährigen bereits im ersten Durchgang angeschlagen. Nachdem Murat auch zu Beginn der zweiten Runde harte Hände ins Ziel gebracht hatte, signalisierte der inzwischen schwer gezeichnete Stini nach 24 Sekunden des Durchgangs die Aufgabe. Damit war der zehnte Sieg für Karo Murat perfekt.
Offizielles Urteil: Sieger Murat durch technischen K.o. in der zweiten Runde

3. Kampf: Lukasz Rusiewicz (Polen) vs. Alexander Frenkel (Deutschland)

Einen zeitweise hochklassigen Fight lieferten sich Alexander Frenkel und Lukasz Rusiewicz. Beide waren von Beginn an sehr aggressiv eingestellt. Im ersten Durchgang war es vor allem Frenkel, der mit seiner Führhand und rechten Händen glänzte. Doch auch sein 25-jähriger Kontrahent lauerte auf Deckungslücken und hielt mit harten Rechten dagegen. Ab der zweiten Runde verlief das Ringgefecht ausgeglichener. Im vierten Durchgang rüttelte Frenkel seinen Gegner mit einem rechten Aufwärtshaken zum Kinn kräftig durch. Rusiewicz wirkte angeschlagen, rettete sich jedoch in die Rundenpause. In der Folge erkämpfte sich der von Ulli Wegner trainierte Frenkel erneut Vorteile. Doch gerade im Schlussdurchgang hielt sein polnischer Kontrahent noch einmal dagegen. Am Ende lag der 22-jährige Frenkel auf den Punktzetteln der Wertungsrichter mit 60:56, 60:55 und 59:55 vorne.
Offizielles Urteil: Sieger Frenkel (einstimmig) nach Punkten

4. Kampf: Hicham Nafil (Marokko) vs. Dominik Britsch (Deutschland)

Eine schwere Bewährungsprobe hatte der 19-jährige Halb-Mittelgewichtler Dominik Britsch zu bestehen. Gegen den zuvor in fünf Profikämpfen ungeschlagenen Hicham Nafil (34) erkämpfte sich der junge Neckarsulmer dennoch in den ersten Runden die besseren Aktionen. Im fünften Durchgang führte ein unabsichtlicher Kopfstoß vom Gegner aus Marokko zu einem schweren Cut am rechten Auge von Britsch, der den Schützling von Trainer Ulli Wegner ein wenig aus dem Konzept brachte. "Die ersten vier Runden verliefen nach Plan. Die fünfte und sechste Runde habe ich dann in Folge des Cuts abgegeben", resümierte Britsch nach dem Kampf. Letztendlich lag der konterstarke Britsch jedoch in der Wertung der Punktrichter am Ende verdient mit 59:57, 59:56 und 58:56 vorne.
Offizielles Urteil: Sieger Britsch (einstimmig) nach Punkten

5. Kampf: Olga Bojare (Lettland) vs. Cecilia Braekhus (Norwegen)

Einen klaren Punktsieg erboxte am Samstag die norwegische Halb-Weltergewichtlerin Cecilia Braekhus. In dem auf vier Runden angesetzten Aufeinandertreffen, das von Ringrichter Klaus Griesel geleitet wurde, wirkte die 25-Jährige ihrer Konkurrentin Olga Bojare in fast allen Belangen überlegen. So sicherte sich Braekhus mit klaren Treffern Runde für Runde. Am Ende sahen die Punktrichter die Boxerin von Trainer Helge Waeroey einstimmig nach Punkten gegen die 23-jährige Gegnerin aus Lettland vorne. Damit blieb Braekhus auch im dritten Profikampf ungeschlagen.
Offizielles Urteil: Siegerin Braekhus (einstimmig) nach Punkten

7. Kampf: Frederic Gosset (Frankreich) vs. Frank Shabani (Deutschland)

Der Berliner Halb-Weltergewichtler Frank Shabani kam gegen Frederic Gosset zu einem klaren Punktsieg. Von der ersten Sekunde an dominierte er den Fight mit schnellen Händen. Immer wieder kamen seine Aktionen zum Kopf des 30-jährigen Franzosen durch. "Gosset hat mehrmals gewackelt, doch er hat fast 50 Profikämpfe auf seinem Konto. Seine große Erfahrung hat ihm geholfen, über die Runden zu kommen", sagte der siegreiche Shabani nach dem Kampf. Das hohe Tempo hatte durchaus Spuren beim Hauptstädter hinterlassen. "Sechs Runden bei 50 Grad Grad Celsius kosten Kraft", gestand er im nachhinein ein. Am klaren Sieg änderte das nichts - Shabani lag nach sechs Runden deutlich mit 60:54, 60:54 und 60:54 vorne.
Offizielles Urteil: Sieger Shabani (einstimmig) nach Punkten