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Mittwoch, 2003-03-26

Rahman vor Revanche?

Vor dem Schwergewichtsfight am Samstag glauben beide Kontrahenten an ihre Chance

Am kommenden Wochenende erwartet die Boxsportfans in Philadelphia im amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania erneut ein äußerst interessantes Ringgefecht im Schwergewicht. Am Samstag stehen sich im direkten Vergleich der Neuseeländer David Tua und der ehemalige WBC- und IBF-Champion Hasim Rahman aus den USA gegenüber. Dabei geht es neben dem Titel der NABF (North American Boxing Federation) auch um den ersten Weltranglistenplatz bei der IBF (International Boxing Federation).
Vor dem Aufeinandertreffen gab sich der 30-jährige Tua gegenüber amerikanischen Medienvertretern sehr selbstbewusst. "Mein Kampfstil ist einfach. Ich komme, um zu kämpfen. Ich schaue der Kampfnacht zuversichtlich entgegen und werde das tun, wofür ich so hart gearbeitet habe", sagte der von Kevin Barry trainierte Athlet vor dem für ihn so wichtigen Fight.
Tua, der derzeit noch auf Position drei der IBF-Weltrangliste geführt wird, traf schon einmal auf Rahman. Im Dezember 1998 gewann er ein Ringgefecht gegen den Amerikaner durch technischen K.o. vorzeitig. "Wir werden es noch einmal tun. Ich schaue der Sache positiv entgegen. Es ist definitiv ein großer Kampf für mich. Ich hoffe, noch einmal um eine Weltmeisterschaft zu boxen", fuhr der Schwergewichtler fort.
Doch auch für seinen Kontrahenten Hasim Rahman ist das Aufeinandertreffen am 29. März die Möglichkeit, noch einmal eine Titelchance zu bekommen. Der Weltranglistenvierte der IBF war schon Weltmeister im Schwergewicht. Im April 2001 sorgte er mit einem Knockout in der fünften Runde gegen Lennox Lewis für eine Sensation. Aber den Rückkampf entschied der Brite nur sieben Monate später durch K.o. in der vierten Runde wieder für sich, und somit verlor Rahman die Gürtel der beiden bedeutenden Weltverbände IBF und WBC wieder.
Für das Ringgefecht gegen David Tua hat sich der 30-jährige Rahman gut vorbereitet. "Ich werde trotz seiner harten Hände stehen bleiben und zurückschlagen. Ich fühle mich wohl, und ich weiß, dass ich diesen Mann leicht schlagen kann", äußerte sich der Amerikaner vor dem Fight. "Ich bin davon überzeugt, dass es einen K.o. geben wird", meinte Rahman weiter, der sich in einer ausgezeichneten konditionellen Verfassung vor dem Aufeinandertreffen befinden soll.